Die Führungsetage von Permian Resources hat Anfang Januar 2026 massiv Aktien abgestoßen. Innerhalb von nur zwei Tagen verkauften die beiden Co-CEOs sowie drei weitere Top-Manager Anteile im Gesamtwert von rund 30 Millionen Dollar. Was steckt hinter dieser koordinierten Verkaufsaktion?
Führungsspitze trennt sich von Millionen
Am 5. und 6. Januar 2026 verkauften Co-CEO William M. Hickey III und sein Kollege Walter James H jeweils Aktien im Wert von etwa 10,6 Millionen Dollar. Hickey veräußerte 777.705 Anteile zu Preisen zwischen 13,48 und 14,39 Dollar, während James H 777.703 Aktien im gleichen Preissegment abstiess.
Zeitgleich trennten sich auch drei weitere Führungskräfte von größeren Aktienpaketen: CFO Guy M. Oliphint verkaufte 301.741 Anteile für 4,1 Millionen Dollar, General Counsel John Charles Bell und Chief Accounting Officer Shannon Robert Regan veräußerten jeweils rund 176.000 Aktien für etwa 2,4 Millionen Dollar.
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Steuerlich bedingt oder echte Marktskepsis?
Die offiziellen SEC-Meldungen geben als Grund die Deckung von Steuerverpflichtungen an, die durch das Vesting von Performance-Aktien entstanden sind. Diese „Sell-to-Cover“-Transaktionen seien nicht freiwillig gewesen, heißt es in den Dokumenten.
Doch der Zeitpunkt wirft Fragen auf: Warum verkaufen gleich fünf Führungskräfte innerhalb von 48 Stunden? Die Aktie notiert aktuell bei 13,50 Dollar und wird von InvestingPro als unterbewertet eingestuft. Das Unternehmen weist ein KGV von 12,05 auf und bietet eine Dividendenrendite von 4,44 Prozent.
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Massive Rückkäufe folgen auf Verkäufe
Die Geschichte nimmt eine überraschende Wendung: Am 7. Januar 2026, einen Tag nach den Verkäufen, erwarben die beiden Co-CEOs massiv Aktien zurück. Hickey sicherte sich 12,3 Millionen Anteile, James H 12 Millionen Stück – allerdings nicht über den freien Markt, sondern durch eine Unternehmensreorganisation.
Auch die anderen Manager beteiligten sich: General Counsel Bell erhielt 1,35 Millionen Aktien, Chief Accounting Officer Regan 2 Millionen Anteile. Die Transaktion erfolgte durch den Tausch von Unternehmenseinheiten in Permian Resources Operating LLC gegen Class-A-Aktien im Verhältnis eins zu eins.
Diese Reorganisation zielt darauf ab, die Eigentümerstruktur der Führungsebene mit der der öffentlichen Investoren in Einklang zu bringen und die aktuelle Up-C-Struktur zu vereinfachen. Im dritten Quartal 2025 übertraf das Unternehmen mit einem Gewinn je Aktie von 0,37 Dollar die Analystenerwartungen von 0,31 Dollar deutlich. Der Umsatz lag mit 1,32 Milliarden Dollar im Rahmen der Prognosen.
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