Pfizer hat am Dienstag seine Umsatz- und Gewinnprognose für 2026 angehoben. Das Unternehmen erwartet für das Gesamtjahr einen Umsatz zwischen 62,0 und 64,0 Milliarden $. Im dritten Quartal 2026 erzielte Pfizer einen Umsatz von 16.583 Millionen $.
Beim bereinigten verwässerten Gewinn je Aktie liegt das neue Jahresziel zwischen 2,95 und 3,05 $. Für das dritte Quartal meldete Pfizer einen bereinigten verwässerten Gewinn von 0,87 $ je Aktie.
Zuvor hatte das Unternehmen einen Jahresumsatz zwischen 60,5 und 62,5 Milliarden $ erwartet. Die bisherige Prognose für den bereinigten verwässerten Jahresgewinn je Aktie hatte zwischen 2,80 und 3,00 $ gelegen.
Analysten heben Kursziele an
Medienberichten zufolge erhöhte Guggenheim gestern das Kursziel für Pfizer von 31 auf 33 $. Vamil Divan bestätigte dabei die Kaufempfehlung.
Argus hatte am Mittwoch das Kursziel von 35 auf 40 $ angehoben und ebenfalls die Kaufempfehlung beibehalten. Als Begründung nannte das Analysehaus Medienberichten zufolge die höheren Umsatz- und bereinigten Gewinnziele für 2026.
Fortschritte bei Krebsmedikamenten
Am 26. Oktober gab Pfizer eine erweiterte FDA-Zulassung für TALZENNA in Kombination mit XTANDI bekannt. Sie gilt für Männer mit HRR-Genmutationen und metastasiertem hormonsensitivem Prostatakrebs. Pfizer verwies auf Daten der Phase-3-Studie TALAPRO-3, die eine geschätzte Verringerung des Risikos radiologischer Progression oder Tod um 52% zeigten.
Am 27. Oktober meldete Pfizer zudem, dass ELREXFIO in der Phase-3-Studie MagnetisMM-32 den primären Endpunkt zum progressionsfreien Überleben erreicht habe.
Untersucht wurden Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem multiplem Myelom nach vorheriger Anti-CD38-Therapie und Lenalidomid. Das mediane progressionsfreie Überleben war bei der Zwischenanalyse laut Pfizer noch nicht erreicht. Das Unternehmen beabsichtigt, die Ergebnisse bei Zulassungsbehörden weltweit einzureichen.
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