England weitet sein RSV-Impfprogramm auf drei Millionen zusätzliche ältere Erwachsene aus — und Pfizer gehört zu den direkten Nutznießern. Für ein Unternehmen, das den Rückgang seiner Corona-Produkte kompensieren muss, kommt diese Nachricht zur rechten Zeit.
Umsatzziele trotz Gegenwind
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet Pfizer Gesamterlöse zwischen 59,5 und 62,5 Milliarden Dollar. Darin eingepreist ist die weitere Normalisierung der COVID-Einnahmen: Comirnaty und Paxlovid sollen zusammen noch rund fünf Milliarden Dollar beisteuern — deutlich weniger als auf dem Höhepunkt der Pandemie.
Gleichzeitig läuft der Patentschutz für mehrere ältere Produkte aus. Der sogenannte Patent Cliff dürfte die Erlöse 2026 um rund 1,5 Milliarden Dollar belasten, da Generikahersteller in den Markt drängen. Hinzu kommt die Neugestaltung des Medicare Part D-Programms, die zusätzlichen Druck auf die Margen ausübt. Als Gegengewicht setzt Pfizer auf Onkologie und die Integration der Seagen-Übernahme.
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Institutionelle Investoren mit unterschiedlichen Signalen
Aktuelle Pflichtmitteilungen vom 3. April zeigen ein gemischtes Bild unter den Großanlegern. Genesis Financial Group hat eine neue Position mit rund 38.600 Aktien aufgebaut. First Pacific Financial hingegen reduzierte seinen Anteil um 32,2 Prozent. Franklin, Neuberger und Ameriprise haben ihre Bestände zuletzt aufgestockt. Die institutionelle Gesamtquote liegt weiterhin bei rund 68 Prozent — ein Zeichen für anhaltend breites Interesse großer Vermögensverwalter.
Fundamental auffällig bleibt die Bewertung: Das Forward-KGV liegt bei rund 9,5 und damit deutlich unter dem Branchendurchschnitt von knapp 15. Dazu zahlt Pfizer seine Quartalsdividende seit 349 aufeinanderfolgenden Quartalen — die aktuelle Rendite beträgt etwa 6,2 Prozent. Für ertragsorientierte Anleger bleibt das ein gewichtiges Argument.
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