Die Analysten von UBS haben ihre Einschätzung zu Pfizer vorgelegt – und die fällt ernüchternd aus. Mit einem neutralen Rating und einem Kursziel von 25 Dollar positioniert sich die Schweizer Bank skeptisch. Der Grund: Dem Pharmariesen droht in den kommenden Jahren ein massiver Umsatzeinbruch.
Patentklippe voraus
Etwa 15 bis 20 Milliarden Dollar an Jahresumsatz stehen auf dem Spiel. Vier Blockbuster-Medikamente verlieren bis 2028 ihren Patentschutz: Das Herzmittel Vyndaqel (6 bis 7 Milliarden Dollar Umsatz), der Blutverdünner Eliquis (6 Milliarden Dollar), das Krebsmedikament Ibrance (4 Milliarden Dollar) und Xtandi (2 Milliarden Dollar). Das entspricht rund einem Drittel der aktuellen Erlöse von 60 Milliarden Dollar.
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Pipeline zu dünn besetzt
UBS bleibt skeptisch. Die Analysten sehen in der Entwicklungspipeline nicht genügend vielversprechende Kandidaten, die den Umsatzrückgang ausgleichen könnten. Anders als bei Konkurrenten wie Merck, Bristol Myers Squibb oder Amgen fehlt die Sichtbarkeit auf kommende Wachstumstreiber. Die Prognose des Managements – stabile Umsätze bis 2028, danach Wachstum – hält UBS für zu optimistisch.
Selbst die kürzlich abgeschlossene Übernahme von Metsera, die Pfizers Position im lukrativen Adipositas-Markt stärken soll, reicht nach Ansicht der Analysten nicht aus. Zwar könnten Phase-II-Daten Anfang 2026 für Bewegung sorgen, doch der Erfolg bleibt ungewiss. UBS fordert weitere Zukäufe, um die Lücke zu schließen.
Bewertung ohne Fantasie
Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 8 bis 9 und einer Dividendenrendite von 6 bis 7 Prozent wirkt Pfizer auf dem Papier günstig. Doch UBS erwartet keine Neubewertung, solange die Pipeline-Unsicherheit anhält. Der Titel dürfte 2026 in seiner aktuellen Spanne verharren – zwischen Hoffnung auf neue Produkte und der Realität drohender Patentabläufe.
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