Philip Morris International hat heute die Zahlen für das vierte Quartal und Gesamtjahr 2025 vorgelegt – und die fallen solide aus. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag im Schlussquartal bei 1,70 Dollar und traf damit exakt die Analystenerwartung. Der Umsatz von 10,4 Milliarden Dollar übertraf die Schätzungen minimal. Trotzdem verlor die Aktie nach Bekanntgabe 2,8 Prozent. Was steckt dahinter?
Die Märkte scheinen die starke Performance bereits eingepreist zu haben. Für das Gesamtjahr 2025 erreichte der Tabakkonzern einen bereinigten Gewinn von 7,54 Dollar je Aktie – ein Plus von 14,8 Prozent gegenüber 2024. Währungsbereinigt lag das Wachstum bei 14,2 Prozent. Der Konzernumsatz knackte erstmals die 40-Milliarden-Dollar-Marke.
Rauchfreie Produkte treiben das Wachstum
Das rauchfreie Geschäft entwickelt sich zum Zugpferd. Die Auslieferungen rauchfreier Produkte kletterten im vierten Quartal um 8,5 Prozent, während die Zigarettenvolumina um 2,2 Prozent zurückgingen. Über das Gesamtjahr stiegen die Volumina rauchfreier Produkte sogar um 12,8 Prozent.
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Mittlerweile erwirtschaftet Philip Morris 41,5 Prozent seines Umsatzes mit rauchfreien Produkten – ein Anstieg um 2,8 Prozentpunkte gegenüber 2024. Beim Bruttogewinn liegt der Anteil bei fast 43 Prozent. Das Herzstück dieser Entwicklung ist IQOS, das Tabakerhitzungsprodukt des Konzerns. In 13 Märkten hält IQOS bereits die Volumens-Spitzenposition und ist in den Präsenzmärkten die Nummer zwei unter allen Nikotinmarken.
In Japan, dem wichtigsten Markt für IQOS, kletterte der Marktanteil im vierten Quartal auf 32,6 Prozent – ein Plus von 2,0 Prozentpunkten. Bemerkenswert: In 16 japanischen Präfekturen und 19 der 20 größten Städte überschritt die gesamte Tabakerhitzungs-Kategorie im Dezember die 50-Prozent-Marke beim Nikotinkonsum.
Nikotinbeutel mit Schwung
Das Segment der oralen rauchfreien Produkte legte über das Jahr um 18,5 Prozent zu. Getrieben wurde diese Entwicklung von Nikotinbeuteln, allen voran ZYN. In den USA wuchsen die Nikotinbeutel-Volumina um knapp 37 Prozent, international sogar um über 35 Prozent.
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ZYN hält in den Vereinigten Staaten rund zwei Drittel des Wertanteils in der schnell wachsenden Nikotinbeutel-Kategorie. Im vierten Quartal lieferte Philip Morris 196 Millionen Dosen aus – ein Anstieg von über 19 Prozent. Für das Gesamtjahr summierte sich das Volumen auf 794 Millionen Dosen. International ist ZYN mittlerweile in 55 Märkten verfügbar.
Ausblick übertrifft Erwartungen
Für das laufende Jahr 2026 stellt Philip Morris einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 8,38 und 8,53 Dollar in Aussicht. Damit liegt die Prognose über der Analystenschätzung von 8,33 Dollar. Zudem präsentierte der Konzern neue Mittelfristziele für 2026 bis 2028: Der Umsatz soll organisch um 6 bis 8 Prozent wachsen, das operative Ergebnis um 8 bis 10 Prozent und der bereinigte Gewinn je Aktie um 9 bis 11 Prozent – jeweils währungsbereinigt.
CEO Jacek Olczak zeigte sich zufrieden: Der Konzern habe die Dreijahres-Ziele für operatives Ergebnis und Gewinn je Aktie bereits in nur zwei Jahren erreicht. Mit dem erwarteten starken Ergebnis für 2026 dürfte Philip Morris die ursprüngliche Wachstumsprognose für 2024 bis 2026 sogar übertreffen.
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