Die Pinterest-Aktie ist auf 23,67 US-Dollar abgestürzt – den tiefsten Stand seit einem Jahr. Innerhalb der vergangenen zwölf Monate hat der Titel 26,41 Prozent an Wert verloren, allein in den letzten sechs Monaten ging es um fast 32 Prozent bergab. Der Kurs liegt damit deutlich unter dem Analystenziel von Jefferies, die bei 28 US-Dollar bleiben.
Am Dienstag verkündete das Unternehmen einen globalen Restrukturierungsplan. Weniger als 15 Prozent der Belegschaft müssen gehen, zudem werden Büroflächen reduziert. Bis Ende des dritten Quartals 2026 soll der Umbau abgeschlossen sein. Die Kosten: 35 bis 45 Millionen US-Dollar vor Steuern, überwiegend als Barmittel.
Wohin fließt das gesparte Geld?
Pinterest will die freigewordenen Mittel in künstliche Intelligenz und neue Vertriebsansätze stecken. Konkret geht es um KI-fokussierte Teams, KI-gestützte Produkte und eine Neuausrichtung des Verkaufsapparats. Stifel hält trotz der Turbulenzen an seiner Kaufempfehlung mit Kursziel 40 US-Dollar fest.
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Doch die Börse bleibt skeptisch. Sechs Quartale in Folge sind die Erlöse in den USA und Kanada geschrumpft. Das Performance-Werbegeschäft kommt nicht in Schwung, wie Jefferies-Analysten aus ihren Marktchecks berichten. Zudem fürchtet man, dass OpenAI mit eigenen Werbeaktivitäten experimentelle Budgets abzieht.
Kann Pinterest die Wende schaffen?
Die Zahlen für das vierte Quartal 2025 stehen am 12. Februar an. Jefferies hält die Umsatzerwartungen für das vierte und erste Quartal angesichts der stabilen Werbemärkte für realistisch. Ein positiver Faktor: Die Verschiebung von Möbelzöllen von Januar 2026 auf Januar 2027 könnte dem ersten Quartal leicht helfen.
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Problematisch bleibt die EBITDA-Marge für das Geschäftsjahr 2026. Die Kostenentwicklung läuft nahezu parallel zum Umsatzwachstum, was kaum Spielraum für Verbesserungen lässt. InvestingPro attestiert zwar eine solide Finanzverfassung mit einem Score von 3,34 und stuft die Aktie als unterbewertet ein. Das aktuelle KGV von 49,2 beim EBITDA signalisiert jedoch eine hohe Bewertung trotz der jüngsten Kursverluste.
Das Management kauft aggressiv eigene Aktien zurück und verfügt über eine starke Liquiditätsposition mit einem Current Ratio von 8,36. Die Konsensmeinung unter Analysten tendiert zum Kauf – die Kursziele reichen von 21 bis 45 US-Dollar.
Währenddessen macht ein Gerücht die Runde: The Information spekuliert über eine mögliche Übernahme durch OpenAI im Jahr 2026. Der KI-Konzern könnte damit sein E-Commerce- und Werbegeschäft ausbauen. Noch handelt es sich allerdings um pure Spekulation.
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