Am 20. Januar 2026 trennten sich gleich mehrere Führungskräfte von Pliant Therapeutics von Aktien des Biotech-Unternehmens. CEO Bernard Coulie verkaufte 89.375 Anteile zu durchschnittlich 1,28 Dollar – Gegenwert rund 114.400 Dollar. CFO Keith Lamont Cummings veräußerte 24.002 Aktien für 30.722 Dollar, während COO Minnie Kuo 6.917 Papiere für 8.853 Dollar abstieß. Selbst CHRO Lily Cheung trennte sich von 7.534 Aktien im Wert von 9.643 Dollar.
Die Verkäufe erfolgten in einer Preisspanne zwischen 1,245 und 1,33 Dollar je Anteil. Offiziell dienten die Transaktionen der Deckung von Steuerverbindlichkeiten im Zusammenhang mit fällig gewordenen Restricted Stock Units. Nach den Verkäufen hält Coulie noch 505.601 Aktien direkt sowie indirekt 409.317 Anteile über den Coulie/Leyman Family Trust. Cummings verfügt über 297.214 Papiere, während Kuo 37.806 Aktien besitzt.
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Dramatischer Kurssturz prägt das Bild
Der Zeitpunkt der Insider-Verkäufe fällt in eine Phase extremer Kursschwäche. Die Aktie ist binnen Jahresfrist um 88 Prozent abgestürzt und notiert aktuell bei 1,30 Dollar – weit entfernt vom 52-Wochen-Hoch von 12,88 Dollar. Das Tief bei 1,10 Dollar liegt nur knapp unterhalb des aktuellen Niveaus. Die Marktkapitalisierung ist auf magere 80 Millionen Dollar geschrumpft. Mit einem Verlust je Aktie von minus 2,87 Dollar kämpft das Unternehmen weiterhin mit roten Zahlen.
Könnte die Pipeline die Wende bringen? Pliant Therapeutics veröffentlichte jüngst positive Zwischendaten aus der Phase-1-Studie zu PLN-101095, einem Krebsmedikament. In Kombination mit Pembrolizumab zeigte das Präparat bei Patienten mit fortgeschrittenen soliden Tumoren, die gegen Immun-Checkpoint-Inhibitoren resistent waren, vielversprechende Anti-Tumor-Aktivität. Von zehn Patienten wurde ein vollständiges Ansprechen und drei Teilremissionen dokumentiert – darunter bei Cholangiokarziom, Melanom und nicht-kleinzelligem Lungenkrebs.
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Führungswechsel in turbulenten Zeiten
Parallel zu den Studienfortschritten vollzieht sich ein Personalumbau. Minnie Kuo wurde zur Chief Operating Officer befördert, nachdem sie zuvor als Chief Development Officer tätig war. Chief Medical Officer Dr. Éric Lefebvre scheidet zum 15. Dezember 2025 aus, bleibt dem Unternehmen aber als Berater erhalten. Chief Business Officer Hans Hull trat ebenfalls zurück – laut Unternehmensangaben ohne Unstimmigkeiten über die Geschäftspolitik.
Die nächsten Quartalszahlen sind für den 3. März 2026 angekündigt. Bis dahin bleibt die Aktie ein hochspekulatives Investment mit massivem Abwärtstrend und einer Handvoll Hoffnungsträger in der Pipeline.
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