Plug Power hat einen Termin gesetzt. Am 11. Mai 2026 legt das Unternehmen seine Ergebnisse für das erste Quartal vor — und es ist das erste vollständige Quartal unter CEO Jose Luis Crespo, der im März die Führung übernahm.
Die Erwartungen sind hoch. Im vierten Quartal 2025 meldete Plug Power erstmals eine positive Bruttomarge von 2 Prozent. Ein Jahr zuvor lag dieser Wert noch bei minus 123 Prozent. Das war eine der bemerkenswertesten Kehrtwenden in der jüngeren Unternehmensgeschichte. Nun will der Markt wissen, ob dieser Trend anhält.
Crespos Fahrplan zur Profitabilität
Crespo hat intern einen klaren Kurs ausgegeben. Er nennt es „Focus Mode“: disziplinierte Umsetzung, Margenverbesserung, keine Ablenkungen. Der Profitabilitätsplan sieht drei Stufen vor: positives EBITDA bis Ende 2026, positives operatives Ergebnis bis Ende 2027 und vollständige Profitabilität bis Ende 2028.
Das ist ambitioniert für ein Unternehmen, das zuletzt fast 536 Millionen Dollar Barmittel pro Jahr verbrannte. Ins Jahr 2026 startete Plug Power mit rund 369 Millionen Dollar ungebundener Liquidität. Hinzu kommen erwartete Erlöse von 275 Millionen Dollar aus dem Verkauf von Vermögenswerten und Stromrechten.
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DOE-Kredit als Fundament
Ein wesentlicher Stabilitätsfaktor ist die milliardenschwere Kreditgarantie des US-Energieministeriums. Sie wurde im Januar 2025 offiziell abgeschlossen und soll den Bau von bis zu sechs Wasserstoffproduktionsanlagen in den USA finanzieren. Das Geld ist nicht verwässernd — für ein Unternehmen mit chronischem Kapitalbedarf ein wichtiger Punkt.
Das erste Werk, das von dieser Finanzierung profitiert, steht in Graham, Texas. Es nutzt Windenergie zur Produktion von flüssigem grünem Wasserstoff.
Industrieprojekt in Kanada
Anfang April sicherte sich Plug Power einen FEED-Vertrag für ein 275-Megawatt-Elektrolysesystem im kanadischen Baie-Comeau. Der Auftraggeber ist Hy2gen Canada. Die Anlage soll ab 2027 gebaut werden und bis 2030 jährlich 230.000 Tonnen erneuerbares Ammoniak produzieren — für die Bergbau- und Chemieindustrie.
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Das zeigt die strategische Richtung: weg vom Nischenmarkt, hin zu industrieller Großabnahme.
Kurs erholt, aber noch weit vom Hoch entfernt
Die Aktie hat sich seit Jahresbeginn um rund 34 Prozent erholt und notiert deutlich über ihren gleitenden Durchschnitten der letzten 50 und 200 Tage. Vom 52-Wochen-Hoch bei 3,51 Euro ist der aktuelle Kurs von 2,55 Euro allerdings noch gut 27 Prozent entfernt.
Der Quartalsbericht am 11. Mai wird zeigen, ob die operative Trendwende aus dem Schlussquartal 2025 kein Ausreißer war. Bestätigt Plug Power eine erneut positive Bruttomarge, dürfte das die Glaubwürdigkeit von Crespos Profitabilitätsplan erheblich stärken.
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