Mehr als 40 Prozent Kursgewinn in einem Monat — das ist kein Zufall. Hinter der Plug-Power-Rallye stecken ein Großauftrag, ein neuer CEO mit klarer Botschaft und erstmals seit Jahren ein positiver Bruttogewinn.
Elektrolyseur-Auftrag als Auslöser
Den Anstoß gab ein Vertrag aus Kanada. Plug Power soll für das Courant-Projekt von Hy2gen Canada in Québec ein 275-MW-Elektrolyseur-System liefern. Die Anlage nutzt Wasserkraft aus dem Hydro-Québec-Netz und produziert dekarbonisiertes Ammoniumnitrat für die Bergbauindustrie. Es ist einer der größten Elektrolyseur-Aufträge in der Unternehmensgeschichte — und gilt als Vorstufe zu einem noch größeren Folgeauftrag.
Neuer CEO, neue Richtung
Parallel dazu hat CEO Jose Luis Crespo die Strategie neu ausgerichtet. In einer Reddit-Fragerunde am 16. April skizzierte er den Schwenk hin zu Rechenzentren und industriellen Stromanwendungen. Konkret: Plug Power schloss einen 132-Millionen-Dollar-Vertrag mit Stream Data Centers ab — Teil einer 275-Millionen-Dollar-Initiative zur Infrastrukturoptimierung.
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Das Unternehmen will nicht mehr nur Wasserstoff produzieren. Es will Infrastruktur monetarisieren.
Erstmals schwarze Zahlen beim Bruttogewinn
Lange war Plug Power vor allem für Verluste bekannt. Im vierten Quartal 2025 meldete das Unternehmen erstmals einen positiven Bruttogewinn: 5,5 Millionen Dollar, entsprechend 2,4 Prozent des Umsatzes. Ein Jahr zuvor lag die Bruttomarge noch bei minus 122,5 Prozent. Der Jahresumsatz 2025 erreichte rund 710 Millionen Dollar.
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Der Weg zur vollen Profitabilität ist noch lang. Positives EBITDA peilt das Unternehmen für das vierte Quartal 2026 an, positives operatives Ergebnis bis Ende 2027, Gesamtprofitabilität bis 2028.
Kurs weit über dem Durchschnitt
Die Aktie notiert aktuell bei 2,72 Euro — rund 43 Prozent über dem Stand zu Jahresbeginn und deutlich über dem 200-Tage-Durchschnitt von 1,91 Euro. Analysten bleiben mehrheitlich vorsichtig: Die Konsensbewertung lautet „Hold“, mit Verweis auf die hohe Verschuldung und die noch ausstehende Profitabilität.
Entscheidend wird sein, ob aus dem Courant-FEED-Vertrag tatsächlich ein Vollauftrag wird — und ob Crespo die Datencenter-Strategie mit weiteren Abschlüssen untermauern kann. Die nächste Bewährungsprobe liefern die Quartalszahlen für Q1 2026.
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