Die Aktie von Plug Power verzeichnete zuletzt eine leichte Gegenbewegung. Am Dienstag stieg der Kurs um 1,46 % und erreichte etwa 1,79 Euro. Diese Bewegung erfolgte nach einer Phase deutlicher Verluste und veränderte das übergeordnete Bild nicht grundlegend. In den vorangegangenen Tagen hatte das Papier spürbar nachgegeben und sich damit weit von früheren Kurszonen entfernt.
Plug Power: a) selbst verschuldet, b) kommt sie wieder da raus?
Auslöser der jüngsten Schwäche war ein Vorgang auf Unternehmensebene. Plug Power sagte am 29. Januar eine außerordentliche Aktionärsversammlung ab. Geplant war eine Abstimmung über eine Maßnahme zur Anpassung der Kapitalstruktur. Dabei sollte das Grundkapital herabgesetzt und anschließend durch neue Aktien erhöht werden. Dieser Schritt zielte auf eine Verbesserung der finanziellen Situation ab, brachte jedoch die Sorge vor einer Verwässerung bestehender Anteile mit sich.
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Die Diskussion über diesen Punkt fiel im Vorfeld intensiv aus. Ein Teil der Marktteilnehmer rechnete mit einer Entlastung der Liquidität, andere fokussierten sich auf mögliche Wertverluste der bestehenden Aktien. Zwar sehen entsprechende Konzepte häufig Bezugsrechte für bestehende Anteilseigner vor, doch blieb die Skepsis hoch. Die Kapitalmaßnahme galt als sensibel und polarisierend.
Die Absage der Versammlung verstärkte die Unsicherheit zusätzlich. Nicht genügend Aktionäre nahmen teil, um das erforderliche Quorum zu erreichen. Damit fehlte die formale Grundlage für eine Beschlussfassung. Dieser Umstand wirkte sich negativ auf das Vertrauen aus und warf Fragen nach der Bindung der Eigentümerstruktur auf. Dass selbst ein zentrales Thema wie die Finanzierung keine ausreichende Beteiligung erzielte, hinterließ Spuren.
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Im Anschluss daran setzte sich der Kursrückgang fort, bevor es zu der beschriebenen leichten Gegenbewegung kam. Das aktuelle Niveau um 1,79 Euro spiegelt eine Phase erhöhter Zurückhaltung wider. Die Handelsaktivität nahm ab, und die Kursausschläge fielen geringer aus als zuvor.
Trotz der Ereignisse halten Analysten an vergleichsweise hohen Schätzungen fest. Mehrere Einschätzungen sehen Spielraum von über 30 % gegenüber dem aktuellen Kurs. Diese Bewertungen stehen im Kontrast zur jüngsten Kursentwicklung und verdeutlichen die Spannbreite der Einschätzungen.
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