Zu hohe Liquiditätsprobleme machen an sich der Plug Power zu schaffen. Dagegen arbeitet Plug Power derzeit an. Der Wasserstoffkonzern hat seine Aktie seit Jahresbeginn zwar um rund 55 % nach oben gebracht, doch der eigentliche Belastungstest folgt erst am 11. Mai mit den ersten vollständigen Quartalszahlen unter CEO Jose Luis Crespo. Gestern hatte der Titel ein Plus von über 12 % geschafft, heute „nur“ um 1,5 %. Die Aktie kommt auf einen Kurs von 2,97 Euro. Das ist durchaus sehr spektakulär.
Plug Power: Bald wissen die Börsen hier noch mehr
Seit seinem Amtsantritt im März treibt Crespo ein umfassendes Restrukturierungsprogramm voran. Unter dem Namen „Project Quantum Leap“ soll Plug Power schrittweise aus der Verlustzone geführt werden. Der Plan ist klar definiert: positives EBITDA bis Ende 2026, ein positives operatives Ergebnis bis Ende 2027 und vollständige Profitabilität bis Ende 2028.
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Die Märkte reagierten zunächst positiv auf erste operative Fortschritte. Im vierten Quartal 2025 erreichte Plug Power erstmals eine positive Bruttomarge von 2 %. Ein Jahr zuvor lag dieser Wert noch bei minus 123 %. Genau diese Verbesserung wurde zu einem zentralen Argument der jüngsten Rally.
Zusätzlich stärkt das Unternehmen seine Liquiditätsbasis. Der Verkauf des Project-Gateway-Standorts an Stream Data Centers bringt mindestens 132,5 Millionen Dollar in die Kasse. Hinzu kommen weitere geplante Erlöse aus Vermögensverkäufen und Stromrechten. Zu Jahresbeginn verfügte Plug Power über rund 369 Millionen Dollar ungebundene Liquidität.
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Ein zusätzlicher Stabilitätsanker bleibt die Kreditgarantie des US-Energieministeriums. Damit sollen bis zu sechs Wasserstoffproduktionsanlagen in den USA finanziert werden. Das erste Projekt in Graham, Texas, nutzt Windenergie zur Produktion von flüssigem grünem Wasserstoff.
Auch im Projektgeschäft kamen neue Signale. Anfang April erhielt Plug Power einen FEED-Vertrag für ein 275-Megawatt-Elektrolysesystem in Kanada. Die Anlage soll ab 2030 jährlich rund 230.000 Tonnen erneuerbares Ammoniak produzieren. Am Ende aber hat das Unternehmen angeblich, s.o., ein Liquiditätsproblem. Die Märkte sehen dies jedoch nicht. Stärker könnte ein Aufwärtstrend kaum noch sein!
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