Die Aktie schießt um fast 17 Prozent nach oben. Der Grund: Gleich zwei Meldungen treffen am selben Tag ein und verändern das Bild des angeschlagenen Wasserstoff-Konzerns grundlegend. Doch reicht das für eine echte Wende?
Walmart-Deal: Verwässerung vom Tisch
Am 23. Januar 2025 verkündet Plug Power die Auflösung einer Altlast aus dem Jahr 2017. Die damalige Vereinbarung mit Walmart räumte dem Einzelhändler Bezugsrechte auf über 55 Millionen Aktien ein – eine Verwässerung, die wie ein Damoklesschwert über den bestehenden Anteilseignern schwebte. Allein 42 Millionen neue Aktien hätten noch ausgegeben werden können.
Jetzt ist diese Gefahr Geschichte. Statt Aktienoptionen setzt man auf ein Lizenzmodell: Walmart erhält für 15 Jahre Zugang zu ausgewählten Plug-Power-Technologien gegen einmalige und jährliche Zahlungen. Für die Aktionäre bedeutet das vor allem Planbarkeit. Die monatelange Unsicherheit über mögliche Kapitalmaßnahmen entfällt.
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Europa-Projekt nimmt Fahrt auf
Parallel läuft in Portugal ein Vorzeigeprojekt an. Bei der Sines-Raffinerie von Galp sind nun alle zehn Elektrolyseur-Arrays mit einer Gesamtleistung von 100 Megawatt installiert. Die Inbetriebnahme soll in den kommenden Monaten starten.
Die Dimensionen sind beachtlich: 15.000 Tonnen grüner Wasserstoff pro Jahr sollen entstehen und rund 20 Prozent des bisherigen grauen Wasserstoffs ersetzen. Das würde die Treibhausgasemissionen der Raffinerie um 110.000 Tonnen jährlich senken. Seit der ersten Ankündigung im Oktober 2025 hat Plug Power damit in nur wenigen Monaten ein europäisches Großprojekt hochgezogen.
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Wie nachhaltig ist der Kurssprung?
Die Börse reagiert euphorisch. Von 2,22 auf 2,59 US-Dollar klettert der Kurs an einem einzigen Handelstag. Im vorbörslichen Freitagshandel gibt der Titel allerdings schon wieder leicht nach auf 2,55 US-Dollar. Die Frage bleibt: Genügen diese beiden Erfolge, um die strukturellen Probleme des Unternehmens zu lösen?
Das Sines-Projekt demonstriert zwar die technische Leistungsfähigkeit. Doch entscheidend wird sein, ob daraus wiederkehrende Erträge entstehen. Die Walmart-Einigung beseitigt eine Belastung, schafft aber keine neuen Wachstumsimpulse. Für eine echte Trendwende bräuchte es mehr – deutlich mehr Aufträge, verbesserte Margen und vor allem: schwarze Zahlen.
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