Nach schweren Enttäuschungen hat Plug Power am Montag wieder etwas Luft nach oben gewonnen. 4,4 % Plus führten den Titel auf 2,50 Euro. Damit befindet sich die Aktie unverändert im langfristigen Aufwärtstrend.
13 % Abstand zur 200-Tage-Linie dokumentieren, dass der Absturz der vergangenen Woche noch immer nicht dazu geführt hat, dass sich das Gesamtbild dramatisch verändert hätte. Um 13 % war die Aktie nach unten gelaufen, jetzt sind es noch gut 11 % Abschlag, die Plug Power in den zurückliegenden fünf Handelstagen zu verarbeiten hatte.
Der gesamte Sektor hat aktuell Probleme
In den zurückliegenden Tagen war das Unternehmen wohl vor allem deshalb abgestraft worden, weil die Märkte insgesamt den Wasserstoffsektor in die Mangel genommen haben. Verschiedene Wasserstoffunternehmen waren in den vergangenen Wochen deutlich nach oben geklettert. Offenbar haben die Märkte hier angenommen, dass die Energiefrage, aufgeworfen durch den Iran-Krieg, unter anderem auch im Wasserstoffsektor gelöst werden könne.
Dem wird so schnell nicht so sein, meinen die meisten Beobachter. Insofern ist bei vielen Unternehmen aus dem Wasserstoffsektor nun etwas Luft abgelassen worden. Plug Power selbst hat, wie beschrieben, ebenfalls massiv verloren.
Allerdings hat das Unternehmen bereits Kostensenkungsprogramme eingeleitet, entwickelt neue Projekte und lässt erkennen, dass die Umsätze zumindest etwas steigen und sich die Verluste reduzieren. Im Jahr 2028 soll Plug Power sogar Gewinne erwirtschaften, die sich auf alle bilanziellen Aspekte erstrecken und nicht nur, wie bislang teilweise, auf das operative Geschäft.
Plug Power selbst zeigt sich also zuversichtlich. Analysten zeigen sich mit Kurszielschätzungen von annähernd 30 % bezogen auf die aktuelle Notierung ebenfalls zuversichtlich.
Und der Markt hat am Montag immerhin bei den jüngsten Abstürzen ein wenig auf die Bremse getreten.
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