Künstliche Intelligenz frisst Strom. Genau hier sieht Plug Power einen Ausweg aus der jahrelangen Verlustzone. Der Wasserstoff-Spezialist richtet sein Geschäftsmodell massiv auf den boomenden Markt für Rechenzentren aus. Die Brennstoffzellen sollen die gigantischen Serverfarmen unabhängig vom Stromnetz machen.
Der Energiehunger der Branche wächst rasant. Bis 2030 dürften Rechenzentren fast zwölf Prozent des US-Stroms verbrauchen. Plug Power positioniert sich dafür mit konkreten Schritten. Das Unternehmen plant ein Gebot über 250 Megawatt in einer speziellen Netzauktion. Parallel dazu existiert bereits eine Absichtserklärung mit einem großen Entwickler von Rechenzentren.
Frisches Kapital durch Anlagenverkauf
Der Strategiewechsel fällt in eine Phase erster finanzieller Lichtblicke. Im vierten Quartal 2025 erreichte Plug Power eine positive Bruttomarge von 2,4 Prozent. Das interne Sparprogramm greift offenbar.
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Um die Bilanz weiter zu stärken, trennt sich der Konzern von Tafelsilber. Plug Power verkauft sein Projekt „Gateway“ samt Infrastruktur an Stream Data Centers. Der Deal bringt mindestens 132,5 Millionen US-Dollar ein. Er ist Teil eines größeren Plans, um kurzfristig über 275 Millionen Dollar an Liquidität freizumachen.
Unter dem neuen CEO Jose Luis Crespo gibt es einen klaren Fahrplan. Bis 2028 will das Unternehmen die volle Profitabilität erreichen. Der Umsatz soll bis dahin auf über eine Milliarde Dollar steigen.
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Harter Wettbewerb und Zölle
Der Weg dorthin bleibt steinig. Wasserstoff ist im Vergleich noch teuer. Konkurrenztechnologien wie kleine modulare Atomreaktoren sichern sich bereits handfeste Verträge mit Betreibern von Rechenzentren. Hinzu kommen neue Belastungen durch US-Zölle. Europäische Elektrolyseure und chinesische Bauteile kosten nun 20 Prozent mehr.
Obendrein belastet eine Sammelklage die Stimmung. Investoren werfen dem Management vor, die Aussichten auf ein milliardenschweres Darlehen des US-Energieministeriums falsch dargestellt zu haben. Kein Wunder, dass Leerverkäufer hartnäckig bleiben. Rund 24 Prozent der frei handelbaren Aktien sind aktuell leerverkauft.
Im Mai 2026 legt Plug Power die Zahlen für das erste Quartal vor. Dann muss das Management beweisen, dass die Margenverbesserung kein Einmaleffekt war. Nur mit handfesten Vertragsabschlüssen im KI-Sektor lässt sich das ehrgeizige Ziel eines positiven operativen Ergebnisses bis 2027 rechtfertigen.
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