Für Anleger von Plug Power tickt die Uhr. Bis Anfang April müssen sich geschädigte Aktionäre entscheiden, ob sie sich einer Sammelklage rund um geplatzte Milliarden-Kredite der US-Regierung anschließen. Während die juristische Aufarbeitung der Vergangenheit an Fahrt aufnimmt, versucht die neue Führungsspitze parallel, durch den Verkauf von Vermögenswerten dringend benötigte Liquidität zu beschaffen.
Die juristischen Altlasten
Gegen Ende dieser Woche haben mehrere Kanzleien nochmals eindringlich an die nahende Frist am 3. April 2026 erinnert. Im Zentrum der Vorwürfe steht eine staatliche Kreditgarantie des US-Energieministeriums in Höhe von 1,66 Milliarden US-Dollar. Dem Wasserstoff-Spezialisten wird vorgeworfen, seine Fähigkeiten zum Bau der dafür nötigen Produktionsanlagen übertrieben dargestellt zu haben. Diese Diskrepanz zwischen Ankündigung und Realität führte Ende 2025 zur Aussetzung der zugesagten Fördermittel.
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Neuer Chef, neue Strategie
Inmitten dieser Turbulenzen hat Jose Luis Crespo Anfang März das Ruder als CEO übernommen. Mit dem Initiativprogramm „Project Quantum Leap“ trimmt der ehemalige Vertriebschef den Konzern nun strikt auf Kosteneffizienz und sofortigen Cashflow. Operativ gab es zuletzt durchaus Lichtblicke: Der Umsatz kletterte im Gesamtjahr 2025 um knapp 13 Prozent auf rund 710 Millionen US-Dollar, getrieben durch höhere Ausrüstungsverkäufe und die weltweite Installation von über 300 Megawatt an Elektrolyseuren.
Diese operative Stabilisierung spiegelt sich auch am Kapitalmarkt wider. Ungeachtet der juristischen Risiken verzeichnet das Papier auf 30-Tage-Sicht ein beachtliches Plus von gut 30 Prozent und notiert aktuell bei 2,06 Euro.
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Rechenzentren als Rettungsanker
Um die finanzielle Basis abzusichern, während der Streit um die Bundesgarantien andauert, wandelt das Management nun bestehende Anlagen in flüssige Mittel um. Ein zentraler Baustein ist dabei ein im Februar geschlossener Vertrag mit Stream Data Centers über 132,5 Millionen US-Dollar.
Diese Vereinbarung ist Teil eines umfassenderen Optimierungsplans im Volumen von 275 Millionen US-Dollar, bei dem unter anderem der Standort „Project Gateway“ in New York zu Geld gemacht wird. Mit der gezielten Adressierung des boomenden Marktes für Rechenzentren sichert sich Plug Power die nötige Liquidität, um das operative Geschäft unabhängig vom Ausgang der drohenden Gerichtsverfahren weiterzuführen.
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