Plug Power-Aktie: Kein Börsen-Irrtum!

Die Plug Power Aktie verliert nach drei positiven Handelstagen wieder an Boden. Das Unternehmen treibt die Wasserstoffproduktion in den USA voran, sieht sich aber weiterhin mit rechtlichen Herausforderungen konfrontiert.

Plug Power Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Aktie verzeichnet deutliche Kursverluste
  • Produktionskapazitäten in den USA wachsen
  • Unternehmen bewirbt sich für Notfallauktion
  • Sammelklage bleibt Belastungsfaktor

Einen schwachen Tag muss heute die Aktie von Plug Power hinnehmen. Rund -3,7 % Verlust stehen aktuell zu Buche. Die Notierungen gaben nach auf nur noch 1,97 Euro. Schwach. Zuletzt hatte die Aktie gestern, am Mittwoch, mit dem 3. Gewinn hintereinander die Marke von 2 Euro überwunden. Das sah schon recht gut aus. Denn: Den 3,2 % am Montag folgten am Dienstag 2,7 % und am Mittwoch rund 1,3 %. Bei mehr als 2 Euro hatte die Aktie den charttechnischen Aufwärtstrend wieder erobert. Die klare Botschaft ist nun vom Tisch genommen, auch wenn die Aktie formal über den GD100 und GD200 (Abstand rund 14 %) noch immer technisch im Hausse-Modus ist. Die Aktie bleibt teilweise umstritten: Während der Ausbau der Produktionskapazitäten zunehmend greifbar wird, bleibt die finanzielle und juristische Ausgangslage angespannt.

Plug Power glänzt in den USA

Operativ rückt vor allem die Entwicklung in den USA in den Vordergrund. Die Anlage in Woodbine, Georgia, erreicht inzwischen eine stabile Produktion von rund 15 Tonnen flüssigem grünem Wasserstoff pro Tag. Gemeinsam mit den Standorten in Tennessee und Louisiana summiert sich die Kapazität auf etwa 40 Tonnen täglich.

Diese Fortschritte gelten als zentrale Grundlage für die laufende Restrukturierung. Unter dem neuen CEO José Luis Crespo verfolgt das Unternehmen mit „Project Quantum Leap“ das Ziel, die operative Effizienz zu steigern und die Profitabilität schrittweise zu erreichen.

Zusätzliche Impulse könnten aus neuen Anwendungsfeldern entstehen. Plug Power bewirbt sich mit wasserstoffbasierter Stromerzeugung im Umfang von bis zu 250 Megawatt bei einer Notfallauktion des US-Netzbetreibers PJM, wie kürzlich bekannt geworden war. Hintergrund ist eine steigende Nachfrage nach Energie, unter anderem durch den Ausbau von Rechenzentren.

Gleichzeitig bleibt die juristische Situation ein wesentlicher Belastungsfaktor. Im Zusammenhang mit einem Darlehen des US-Energieministeriums in Höhe von 1,66 Milliarden US-Dollar sieht sich das Unternehmen mit einer Sammelklage konfrontiert. Investoren werfen dem Management vor, Angaben zu Erfolgsaussichten und Zeitrahmen der Finanzierung unzutreffend dargestellt zu haben. Fairerweise muss man sagen, dass die Klage an den Märkten seit Tagen keine Rolle mehr zu spielen scheint.
Denn nun rückte eine technische Marke in den Fokus, die oben genannten 2 Euro. Wenn Plug Power nachhaltig stärker wird, dann ist dies eine wichtige Unterstützung. Analysten stricken daraus Kursziele, die noch weitaus höher liegen.

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