Plug Power büßte am Montag weiter ein. Es ging für die Amerikaner um 1,54 % abwärts auf nur noch 1,91 Euro. Das ist durchaus enttäuschend. Der Kurs der Amerikaner hat in den zurückliegenden fünf Tagen schon rund 16,6 % verloren und ist nun klar im Abwärtstrend. Mit anderen Worten: Technische Analysten rechnen bei diesem Unternehmen mittlerweile mit deutlich fallenden Kursen.
Plug Power: Die zuversichtlichen Analysten geraten in Erklärungsnot
Selbst in den USA rückt nun eine wichtige Unterstützung näher. Die Kurse zeigen 2,17 Dollar an. Hier rückt die Unterstützung von 2 Dollar in den Vordergrund.
Aus charttechnischer Sicht bleibt diese Marke von besonderer Bedeutung. Solange sie verteidigt wird, besteht die Chance auf eine Stabilisierung. Ein nachhaltiger Rückfall darunter würde das technische Bild jedoch weiter eintrüben und den bestehenden Abwärtstrend bestätigen.
Neue Unternehmensnachrichten gab es am Montag dazu auch. Der Konzern verkauft sein Projekt in Graham, Texas, heißt es. Zudem wird ein gestufter Abschluss des New-York-Gateway-Projekts mit „Stream Data Centers“ gemeldet. Insgesamt wolle Plug Power mit dem Verkauf des Graham-Projektes bis zu 76,5 Millionen Dollar Liquidität schaffen. Das adressiert ein Problem: Viele Investoren scheuen wg. vermuteter Liquiditätsmängel vor dem Engagement zurück.
Die Aussage also hat hier den Nerv zumindest nicht positiv getroffen. Analysten, die Kursziele abgeben, sehen dennoch höhere Kursziele (noch). Immerhin gab es zuletzt auch positive Nachrichten. Bereits zuletzt hatte Plug Power bekannt gegeben, einen Auftrag über ein 50-Megawatt-Elektrolysesystem für das australische Projekt Hunter Valley Hydrogen Hub in Newcastle erhalten zu haben. Nach Angaben des Unternehmens hat das Projekt die endgültige Investitionsentscheidung erreicht und tritt nun in die Umsetzungsphase ein. Damit rückt auch die Auslieferung der Anlagen durch Plug Power näher. Aber die Aussage war den Börsen wohl zu schwammig.
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