Im Mittelpunkt des Handelstags stand gestern nach dem offiziellen Ende des Börsenhandels die Veröffentlichung der Jahreszahlen 2025, die Plug Power nach US-Börsenschluss präsentierte. Der Markt rechnete im Vorfeld mit rund -0,10 Dollar je Aktie bei etwa 217 Millionen Dollar Umsatz. Entscheidend war dabei nicht allein die Erlösgröße, sondern die Entwicklung von Cashflow und Kostenstruktur.
Plug Power: Gar nicht einmal so schlecht wie befürchtet!
Im vierten Quartal meldete das Unternehmen einen Fehlbetrag von 0,06 Dollar je verwässerter Aktie, verglichen mit 0,29 Dollar im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Umsatz belief sich auf 225,2 Millionen Dollar, nachdem zuvor 191,5 Millionen Dollar erzielt worden waren. Analystenschätzungen lagen bei rund 217 Millionen Dollar.
An der Börse München reagierte der Titel mit einem Anstieg von 9,8 % und schloss bei 1,675 Euro. Die Schwelle von 1,50 Euro wurde damit überwunden, nachdem der Kurs zuvor mehrfach darunter notiert hatte. Auf 30-Tage-Sicht ergibt sich dennoch ein Minus von 13,95 %.
Neben den Zahlen vollzieht das Unternehmen einen Führungswechsel. Andy Marsh wechselt vom CEO-Posten in die Rolle des Executive Chairman. Jose Luis Crespo übernimmt im März 2026 die operative Leitung. Für denselben Monat kündigte das Management ein Reddit-AMA an, um Fragen zur Entwicklung 2025 zu beantworten.
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Bereits am 26. Februar wurde eine Vereinbarung mit Stream Data Centers bekanntgegeben. Der Verkauf von Rechten am Standort in New York soll mindestens 132,5 Millionen Dollar einbringen, mit einer möglichen Ausweitung auf 142 Millionen Dollar. Der Vollzug ist spätestens bis Ende Juni 2026 geplant.
Das Gesamtprogramm zur Liquiditätsverbesserung umfasst mehr als 275 Millionen Dollar. Zusätzlich genehmigten Aktionäre im Februar die Verdopplung der zulässigen Aktienzahl von 1,5 auf 3,0 Milliarden.
Die Börsen haben gestern mit dem sehr dicken Gewinn gezeigt, dass sie durchaus marschieren wollen. Analysten sehen sogar Kursziele von über 2 Euro!
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