Mehrere Anwaltskanzleien haben innerhalb weniger Tage Wertpapierbetrugs-Sammelklagen gegen Plug Power eingereicht. Der Vorwurf: Das Unternehmen soll Anleger mit irreführenden Aussagen über seine Finanzierungsaussichten getäuscht haben. Der Stichtag für potenzielle Kläger rückt dabei schnell näher.
Der Kern der Vorwürfe
Im Mittelpunkt der Klagen steht eine 1,66 Milliarden Dollar schwere Kreditbürgschaft des US-Energieministeriums (DOE). Plug Power soll die Wahrscheinlichkeit, diese Mittel tatsächlich zu erhalten, gegenüber Investoren systematisch zu positiv dargestellt haben — ebenso wie die Realisierbarkeit geplanter Wasserstoffproduktionsanlagen.
Als das Unternehmen im November 2025 bekannt gab, die Aktivitäten im Rahmen des DOE-Programms auszusetzen und auf weniger ambitionierte Projekte umzuschwenken, reagierte der Kurs heftig: Innerhalb von zwei Handelstagen verlor die Aktie 17,58 Prozent. Der Klagezeitraum umfasst die Periode vom 17. Januar bis zum 13. November 2025. Für Anleger, die als Hauptkläger auftreten wollen, läuft die Frist am 3. April 2026 ab — also in zwei Tagen.
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Neuer CEO, neue Prioritäten
Die juristischen Auseinandersetzungen treffen Plug Power in einer ohnehin turbulenten Phase. Mit Jose Luis Crespo hat das Unternehmen einen neuen CEO ernannt, der den Fokus klar auf operative Disziplin und konkrete Profitabilitätsziele legt. Angestrebt wird ein positives EBITDA bis Ende 2026, positives operatives Ergebnis für 2027 und vollständige Profitabilität bis Ende 2028.
Zum strategischen Umbau gehört auch der Rückzug aus einem Großprojekt im Bundesstaat New York, das als Nordamerikas größte Grünwasserstoffanlage geplant war. Im Rahmen eines 275-Millionen-Dollar-Optimierungsprogramms konzentriert sich Plug Power künftig auf Standorte und Partnerschaften mit besserer wirtschaftlicher Grundlage. Die Aktie notiert aktuell rund 47 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch vom Oktober 2025 — ein Kursrückgang, der den Zeitraum der nun beklagten Aussagen nahezu exakt abbildet.
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