Am Dienstag verlor die Plug Power an der Börse München bis dato mehr als -5,2 %. Die Kurse waren noch gestern um insgesamt rund 22,04 % geklettert. Kurz gesagt: Hier geht es um Gewinnmitnahmen. Gestern waren die Notierungen vor allem der Quartalszahlen wegen derart durch die Decke gegangen.
Die Marktkapitalisierung beläuft sich damit aktuell auf knapp 4,9 Milliarden USD. Die positive Entwicklung der Quartalszahlen, die durchaus im Einzelnen umstritten sein kann, wird durch weitreichende staatliche Unterstützungen in den USA flankiert. Kreditgarantien des Energieministeriums in Milliardenhöhe bilden das Rückgrat für die Finanzierung kapitalintensiver Produktionsanlagen. Damit ist Plug Power nicht mehr so abhängig von kurzfristigen Krediten am Markt.
Plug Power: Die Entscheidungen waren wohl richtig!
Die strategische Ausrichtung auf sogenannte vertikal integrierte Wasserstofflösungen zeigt Wirkung. Während der Umsatz im ersten Quartal 2026 auf 163,5 Millionen USD kletterte, bleibt das Marktumfeld durch externe Faktoren zumindest anspruchsvoll. US-Zölle von rund 20 % auf importierte Komponenten erzwingen eine fortlaufende Anpassung der Lieferketten, um die Margenentwicklung nicht zu gefährden.
Der Erfolg von Plug Power hängt massiv davon ab, wie schnell die gestiegenen Kapazitäten in tatsächliche Auslieferungen umgemünzt werden können. Die Pipeline wird derzeit durch (allerdings vor einiger Zeit benannte) Großaufträge gestützt, wobei die Lieferung für Hy2gen Canada als Referenz für künftige Projekte dient.
Dennoch: Am Ende entscheiden natürlich die Zahlen. Hier waren es die Quartalszahlen. Der deutliche Rückgang des Verlusts je Aktie auf 0,08 USD signalisiert, dass die Kostenbasis trotz der Expansionsbemühungen unter Kontrolle bleibt. Die logische Folge dieser Entwicklung ist eine Neubewertung der Aktie, die sich am 11. Mai in der zweistelligen Kurssteigerung entlud. Da die Erlöse die Prognosen von 140 bis 142 Millionen Dollar deutlich übertrafen, rückt das Ziel der Profitabilität bis Ende 2026 in greifbare Nähe. Die Kombination aus staatlicher Flankierung, Einsparungen im täglichen Geschäft durch das „Project Quantum Leap“ und einer anziehenden globalen Nachfrage nach Wasserstoffinfrastruktur bildet das Fundament für die aktuelle Bewertung. Analysten allerdings sehen derzeit ihre Schätzungen noch weit übertroffen. Das ist durchaus ein Bewertungsrisiko.
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