Operative Fortschritte auf der einen Seite, juristischer Ärger auf der anderen. Bei Plug Power prallen derzeit zwei Welten aufeinander. Ein Bundesgericht in Delaware lässt Teile einer Aktionärsklage zu. Parallel dazu präsentiert das Management Investoren seine Wasserstoff-Produktion in Louisiana.
Klage um Prognosen geht weiter
Richterin Jennifer L. Hall gab teilweise grünes Licht für eine Wertpapierklage. Im Kern geht es um verfehlte Ziele für die Wasserstoff-Produktion Ende 2022. Auch eine spezifische Umsatzprognose steht auf dem Prüfstand. Eine überarbeitete Klageschrift lieferte ausreichend Substanz. Aussagen ehemaliger Mitarbeiter stützten die Vorwürfe.
Der juristische Gegenwind kommt zur Unzeit. Das Management lud zeitgleich zu einer Investoren-Tour in das Werk in St. Gabriel ein. Die Anlage in Louisiana ist ein zentraler Baustein. Sie kann täglich bis zu 15 Tonnen Wasserstoff verflüssigen. Damit steigt die US-Gesamtkapazität von Plug Power auf 40 Tonnen pro Tag.
CEO Jose Luis Crespo betonte kürzlich den Fokus auf strikte Umsetzung. Das Unternehmen priorisiere nun kapitalerhaltende Strategien.
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Der Weg zur Profitabilität
Die finanziellen Ziele bleiben ambitioniert. Im vierten Quartal 2026 will der Konzern beim operativen Ergebnis die Gewinnzone erreichen. Bis Ende 2028 soll die vollständige Profitabilität folgen.
Im vergangenen Geschäftsjahr stieg der Umsatz auf rund 710 Millionen US-Dollar. Der Bruttogewinn drehte dank Kostensenkungen leicht ins Plus. Dem stehen jedoch ein Milliardenverlust und ein massiver Schuldenberg gegenüber. Plug Power trägt Verbindlichkeiten von über acht Milliarden Dollar.
An der Börse honorieren Anleger den jüngsten operativen Fokus. Die Aktie schloss am Dienstag bei 2,66 Euro. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von rund 40 Prozent auf der Kurstafel. Auf Sicht von zwölf Monaten hat sich der Wert sogar mehr als verdreifacht.
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Analysten bleiben vorsichtig
Die Wall Street agiert weiterhin zurückhaltend. Susquehanna und RBC Capital bewerten das Papier neutral. Beide Banken sehen das Kursziel bei 2,75 US-Dollar.
Zölle auf Bauteile aus China und Europa sorgen für Kostendruck. Das Risiko: Lieferkettenprobleme könnten den Weg in die schwarzen Zahlen verzögern.
Zwischen dem 8. und 12. Mai legt Plug Power die Zahlen für das Auftaktquartal vor. Dieser Bericht liefert wichtige Fakten zur Margenentwicklung und Anlagenauslastung. Dann muss das Management beweisen, dass die operative Wende tatsächlich greift und frisches Kapital generiert.
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