Ein starker Monat endet mit Gewinnmitnahmen. Die Aktie von Plug Power hat im April kräftig zugelegt. Zuletzt verzeichnete das Papier ein Monatsplus von 40 Prozent. Pünktlich zum Maifeiertag mehren sich nun die Warnsignale. Die extreme Volatilität zeigt: Die Luft wird dünner.
Der Trend zeigt zwar nach oben, aber die Dynamik überhitzt. Der Relative-Stärke-Index (RSI) kletterte zuletzt auf fast 71. Damit gilt die Aktie technisch als überkauft. Solche Niveaus gehen oft mit unruhigerem Handel einher.
Charttechnisch notiert der Wert deutlich über den gleitenden Durchschnitten der vergangenen 20 und 100 Tage. Käufer dominierten zuletzt das Geschehen. Ein Widerstand wartet bei 4,50 US-Dollar. An dieser Marke stießen Rallyes im vergangenen Jahr wiederholt an ihre Grenzen.
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Rückenwind durch Bloom Energy lässt nach
Ein Teil des jüngsten Kursanstiegs stammte gar nicht aus dem eigenen Haus. Konkurrent Bloom Energy lieferte überraschend starke Quartalszahlen. Der Umsatz sprang auf 751 Millionen US-Dollar. Das zog die gesamte Wasserstoffbranche mit nach oben.
Händler werten eine hohe Nachfrage nach sauberer Energie oft als positives Signal für den Sektor. Dieser fremdgesteuerte Optimismus verblasst nun. Die Anleger bewerten die Lage bei Plug Power wieder nüchterner.
Großauftrag in Kanada
Operativ gibt es durchaus Lichtblicke. Plug Power sicherte sich im April einen wichtigen Vertrag in Kanada. Das Unternehmen liefert ein 275-Megawatt-Elektrolyseursystem für das Projekt von Hy2gen. Die Anlage in Québec soll kohlenstoffarmes Ammoniak produzieren.
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Der Auftrag sichert künftige Einnahmen ab. Die grundlegenden Probleme löst er nicht. Negative Margen und ein hoher Barmittelverbrauch belasten den Konzern weiterhin. Kurz gesagt: ein Risiko.
Analysten uneins vor den Zahlen
Die Meinungen der Experten gehen weit auseinander. Clear Street hob das Kursziel auf 3,50 US-Dollar an und rät zum Kauf. Jefferies sieht den fairen Wert bei nur 1,80 US-Dollar und empfiehlt Halten.
Am 11. Mai legt Plug Power die Zahlen für das erste Quartal vor. Analysten erwarten einen Verlust von 10 Cent je Aktie. Der Fokus liegt auf der Liquidität und den Margen. Das Management peilt für Ende 2026 ein positives operatives Ergebnis an. Der anstehende Bericht liefert den nächsten Prüfstein für dieses Ziel.
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