Die US-Großbank PNC Financial hat das vierte Quartal 2025 mit beeindruckenden Zahlen abgeschlossen. Der Nettogewinn schoss um 25% auf 2,03 Milliarden Dollar in die Höhe – oder 4,88 Dollar je Aktie. Analysten hatten lediglich mit 4,21 Dollar gerechnet. Die Aktie reagierte prompt und legte im vorbörslichen Handel um 1,53% auf 218,46 Dollar zu.
Verantwortlich für den Erfolg waren gleich mehrere Treiber: Die Einnahmen aus dem Zinsgeschäft kletterten um 6% auf 3,73 Milliarden Dollar, während die Gesamterlöse einen Rekordwert von 6,07 Milliarden Dollar erreichten – ein Plus von 9%.
Überraschender M&A-Boom
Besonders spektakulär entwickelte sich das Geschäft mit Kapitalmarkt- und Beratungsdienstleistungen. Die Erlöse sprangen hier um satte 41% auf 489 Millionen Dollar. Kein Wunder: Das globale Fusionsvolumen überschritt 2025 die 5-Billionen-Dollar-Marke und markierte damit das zweitbeste Jahr aller Zeiten.
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PNCs Tochter Harris Williams profitierte direkt von dieser Dealwelle. So beriet die Investmentbank etwa beim 3,3-Milliarden-Dollar-Verkauf von TRC, einem Portfoliounternehmen von Warburg Pincus, an den kanadischen Ingenieurskonzern WSP Global.
Aggressive Aktienrückkäufe geplant
CEO Bill Demchak kündigte bereits im Dezember an, 2026 „ziemlich aggressiv“ bei Aktienrückkäufen vorzugehen. Konkret plant die Bank für das erste Quartal 2026 Rückkäufe im Volumen von 600 bis 700 Millionen Dollar. Im vierten Quartal 2025 flossen bereits 1,1 Milliarden Dollar an die Aktionäre zurück – 700 Millionen als Dividenden und 400 Millionen durch Rückkäufe.
Der Grund für die geplante Offensive liegt auf der Hand: Mit einem Plus von nur 8,2% im Jahr 2025 hinkte die PNC-Aktie dem KBW Bank Index (plus 28,8%) deutlich hinterher.
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FirstBank-Deal erweitert Präsenz
Am 5. Januar 2026 schloss PNC die Übernahme der FirstBank Holding Company für 4,1 Milliarden Dollar ab. Die Bank bringt 26 Milliarden Dollar an Vermögenswerten, 16 Milliarden Dollar an Krediten und 23 Milliarden Dollar an Einlagen mit. Vor allem in den wachstumsstarken Märkten Colorado und Arizona verstärkt sich PNC damit erheblich.
Das Kreditportfolio der Bank wuchs im Quartalsvergleich um 2 Milliarden Dollar auf durchschnittlich 327,9 Milliarden Dollar. Die Einlagen legten sogar um 7,7 Milliarden auf 439,5 Milliarden Dollar zu. Die Nettozinsmarge verbesserte sich um 5 Basispunkte auf 2,84% – getrieben durch niedrigere Refinanzierungskosten und die Neubepreisung festverzinslicher Vermögenswerte.
Für das Gesamtjahr 2025 wies PNC einen Nettogewinn von 7 Milliarden Dollar aus – das entspricht 16,59 Dollar je Aktie und einem Anstieg von 21% gegenüber dem Vorjahr. Die Kernkapitalquote (CET1) lag zum Jahresende bei soliden 10,6%.
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