Union Investment hat für PNE einen Rückgang der zugerechneten Stimmrechte auf 2,96 Prozent gemeldet. Zuvor hatte der Anteil insgesamt 4,83 Prozent betragen. Die Mitteilung vom 20. Oktober nennt den 19. Oktober als Tag der Schwellenberührung.

Unterschiedliche Entwicklungen bei den Beteiligungsmeldungen

Eine andere Entwicklung hatte Morgan Stanley am 15. Oktober gemeldet: Der Gesamtanteil aus Stimmrechten und Instrumenten stieg auf 52,15 Prozent. Zuvor waren es 50,07 Prozent gewesen.

Die Pflichtmitteilung führte den Schwellenübertritt auf den Erwerb von Kundenwertpapieren zurück, an denen Morgan Stanley & Co. International plc ein Nutzungsrecht hat. Der gemeldete Gesamtanteil umfasst damit ausdrücklich sowohl Stimmrechte als auch Instrumente.

Niedrigere Ergebnisziele vor dem Quartalsbericht

Operativ steht PNE nach der am 13. Oktober gesenkten Jahresprognose vor der nächsten Berichterstattung. Das Unternehmen erwartet für 2026 ein EBITDA von 60 bis 75 Millionen Euro. Die vorherige Prognose hatte bei 90 bis 120 Millionen Euro gelegen.

Für das normalisierte EBITDA setzt PNE eine Spanne von 65 bis 80 Millionen Euro an. Als Gründe für die Korrektur nannte das Unternehmen verzögerte Projektverkäufe und Genehmigungen. Hinzu kam der Beschluss, weniger eigene Windparks als geplant zu verkaufen.

First Berlin Equity Research hatte vor rund zwei Wochen auf die reduzierte Prognose reagiert und das Kursziel von 10,00 auf 8,30 Euro gesenkt. Die Kaufempfehlung bestätigte das Analysehaus. Neben verzögerten Projekten nannte First Berlin auch das höhere Zinsniveau als Grund für die Anpassung.

PNE hat die Veröffentlichung der Quartalsmitteilung zum dritten Quartal 2026 für den 12. November 2026 angekündigt.