Bei PNE stehen niedrigere Ertragserwartungen weiterhin positiven Analystenurteilen gegenüber: Zwei Analysehäuser senkten vor rund zwei Wochen ihre Kursziele, hielten aber an ihren Kaufempfehlungen fest. Die nächste angekündigte Veröffentlichung des Unternehmens ist die Quartalsmitteilung zum dritten Quartal 2026 am 12. November.
Verzögerungen und Eigenbestand prägen die Prognose
PNE hatte vor gut drei Wochen die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 gesenkt. Das Unternehmen stellte ein EBITDA von 60–75 Mio. Euro in Aussicht. Für das normalisierte EBITDA nannte es eine Spanne von 65–80 Mio. Euro.
Als Gründe führte PNE verzögerte Projektverkäufe und Genehmigungsverfahren an. Hinzu kam die Entscheidung, einige ursprünglich zum Verkauf vorgesehene Windparks im Eigenbestand zu halten. Die verschobenen Projekte sollen 2027 realisiert werden.
Die Prognosesenkung löste den anschließenden Kurseinbruch aus. Laut dpa-AFX verlor die Aktie dabei zeitweise fast ein Fünftel.
Niedrigere Kursziele bei unveränderten Empfehlungen
Münchmeyer Petersen Capital Markets reduzierte vor rund zwei Wochen das Kursziel von 12,00 auf 7,60 Euro und bestätigte die Kaufempfehlung. First Berlin Equity Research senkte ebenfalls vor rund zwei Wochen sein Ziel von 10,00 auf 8,30 Euro. Auch dieses Haus bestätigte seine Kaufempfehlung für PNE.
Eine Veränderung gab es außerdem auf Anteilseignerseite: Union Investment Management meldete vor rund zwei Wochen einen Rückgang der zugerechneten Stimmrechte auf 2,96 Prozent. Zuvor hatte der gemeldete Gesamtanteil 4,83 Prozent betragen.
Die vorherige Mitteilung hatte dabei zwischen Stimmrechten aus Aktien und Instrumenten unterschieden; der neue Anteil entfiel vollständig auf Aktien. Damit unterschritt Union Investment die Meldeschwelle. PNE veröffentlichte dazu eine Stimmrechtsmitteilung.
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