Eine Woche, ein Kursfeuerwerk. POET Technologies hat an der Börse eine historische Rally hingelegt. Auslöser war ein bestätigter Auftrag aus dem Umfeld des Chip-Giganten Marvell Technology. Das trieb den Kurs in nur sieben Tagen um 111 Prozent nach oben. Am Freitag schloss die Aktie auf einem neuen 52-Wochen-Hoch von 12,86 Euro.
Der Marvell-Effekt
Die wichtigste Nachricht lieferte Finanzchef Thomas Mika. POET hat eine Bestellung erhalten, die direkt mit Marvell verknüpft ist. Der Hintergrund ist simpel. Marvell kaufte im Dezember das Start-up Celestial AI für gut drei Milliarden Dollar. Celestial nutzt bereits seit 2022 die Lichtquellen von POET für seine optischen Verbindungen. Mit der Übernahme erbte Marvell den Zulieferer. Mika kündigte erste Lieferungen für das kommende Quartal an.
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Parallel dazu kämpft das Management an einer zweiten Front. Der Leerverkäufer Wolfpack Research attackierte das Unternehmen scharf. Die Vorwürfe lauten auf ständige Strategiewechsel und kaum Umsatz seit 2020. Obendrein warnte Wolfpack US-Investoren vor steuerlichen Risiken. Das Management reagierte prompt. POET stellt die nötigen Steuerdaten bereit, um das Risiko für US-Aktionäre zu neutralisieren. Wolfpack hält indes an seiner Kritik fest. Das Unternehmen verfehle seit Jahren seine Meilensteine.
Volle Kassen für die Produktion
Operativ stehen die Zeichen auf Expansion. POET hat frisches Kapital eingesammelt und verfügt über Barreserven von 430 Millionen Dollar. Das Geld fließt in den Aufbau der Fertigung in Malaysia. Ein erster Produktionsauftrag über fünf Millionen Dollar liegt bereits vor. Im zweiten Quartal 2026 soll die Massenproduktion von Lichtquellen starten.
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Spannend wird nun die Reaktion der großen Fertigungspartner. Das Unternehmen wartet auf Rückmeldungen von Foxconn und Luxshare. Jede Ankündigung hier könnte den Kurs weiter bewegen.
Konkreter Ausblick
Zwei Termine definieren nun die nahe Zukunft. Am 13. Mai 2026 legt POET die Zahlen für das erste Quartal vor. Dieser Bericht muss beweisen, dass sich der Auftragsbestand in echtes Geschäft verwandelt. Wenig später, am 26. Juni, steht die Hauptversammlung an. Der Vorstand hat vorgeschlagen, den Unternehmenssitz in die USA zu verlegen. Stimmen die Aktionäre zu, würde dies die Steuerstruktur für die große US-Investorenbasis dauerhaft vereinfachen.
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