Ein Gewinnrückgang von über 90 Prozent in einem einzigen Jahr — das ist keine Delle, sondern ein Einschnitt. Die Porsche AG zieht nun die Konsequenzen.
Dividende halbiert, Boni gestrichen
Der Konzerngewinn brach 2025 auf 310 Millionen Euro ein. Im Vorjahr hatte er noch bei 3,6 Milliarden Euro gelegen. Der Umsatz sank um zehn Prozent auf rund 36,3 Milliarden Euro. Die operative Rendite fiel auf 1,1 Prozent — ein historischer Tiefstand.
Die Dividende für Vorzugsaktionäre soll von 2,31 Euro auf 1,01 Euro je Aktie fallen. Mehr als halbiert. Für die rund 27.000 tariflich Beschäftigten fällt die freiwillige Mitarbeiterprämie komplett weg — erstmals seit 2007. Zum Vergleich: Für 2023 hatte Porsche noch bis zu 9.690 Euro ausgezahlt. Das Management verzichtet für 2025 ebenfalls auf Boni. Die Grundvergütung der Führungsebene ist eingefroren.
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Bugatti-Ausstieg als Zeichen der Neuausrichtung
Parallel dazu trennt sich Porsche von Randbeteiligungen. Am 24. April unterzeichnete das Unternehmen den Verkauf seiner 45-prozentigen Beteiligung an Bugatti Rimac sowie eines 20,6-Prozent-Anteils an der Rimac Group. Käufer ist ein Konsortium unter Führung von HOF Capital. CEO Michael Leiters begründete den Schritt mit der Konzentration auf das Kerngeschäft.
Der Abschluss der Transaktion ist für Ende 2026 geplant. Einen Kaufpreis nannte Porsche nicht. Marktbeobachter verwiesen auf frühere Bewertungen von Rimac im Bereich von zwei Milliarden Euro.
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Schwaches China-Geschäft, starke Ambitionen
Der Absatz litt 2025 vor allem unter der schwachen Nachfrage in China und dem schleppenden Elektromobilitätsgeschäft. US-Zölle und hohe Investitionskosten für die laufende Modelloffensive belasteten zusätzlich.
An dieser Offensive hält Porsche fest. Auf der Auto China in Peking präsentierte das Unternehmen das neue Cayenne Coupé Electric. Das Topmodell „Turbo“ kommt auf bis zu 1.156 PS. Für 2026 prognostiziert der Vorstand einen Umsatz zwischen 35 und 36 Milliarden Euro — mit einer Renditespanne von 5,5 bis 7,5 Prozent.
Die Vorzugsaktie schloss am Freitag bei 41,35 Euro und liegt damit seit Jahresbeginn rund 13 Prozent im Minus. Am 29. April legt Porsche die Zahlen für das erste Quartal 2026 vor. Dann wird sich zeigen, ob die Sparmaßnahmen erste Wirkung auf die Margen entfalten.
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