Santander hat Porsche AG am Mittwoch medienberichten zufolge von „Neutral“ auf „Outperform“ hochgestuft. Zugleich erhöhte das Haus sein Kursziel von 43,70 auf 57,80 Euro. Die optimistischere Bewertung folgt auf Neunmonatszahlen, mit denen Porsche rückläufige Auslieferungen meldete, seine Jahresprognose aber bestätigte.
Weniger Auslieferungen, bestätigte Prognose
Porsche legte am 27. Oktober die Geschäftszahlen für die ersten neun Monate 2026 vor. Der Konzernumsatz erreichte nach Unternehmensangaben 25,28 Milliarden Euro, das operative Ergebnis belief sich auf 1,74 Milliarden Euro.
Die Auslieferungen gingen im selben Zeitraum um 16,0 Prozent auf rund 179.000 Fahrzeuge zurück. Für das Gesamtjahr bestätigte Porsche einen erwarteten Umsatz von 35 bis 36 Milliarden Euro.
Bei der operativen Umsatzrendite hielt das Unternehmen an seiner Prognose von 5,5 bis 7,5 Prozent fest. Diese Bandbreite ist eine Erwartung für das Gesamtjahr, keine bereits erreichte Marge.
Beim Capital Markets Day stellte Porsche zudem mittelfristige Ziele vor: Der Konzernumsatz soll 41 bis 45 Milliarden Euro erreichen. Für die Umsatzrendite strebt das Unternehmen mittelfristig 10 bis 15 Prozent an. Der Break-even soll unter 200.000 Fahrzeugen liegen.
Neues Bediensystem und Tarifkonflikt
Am Dienstag führte Porsche eine neue Generation des Porsche Communication Management ein. Sie ist für die Modelle 911, Taycan, Panamera und Cayenne vorgesehen und soll schrittweise in neu produzierten Fahrzeugen verfügbar werden.
Am Mittwoch beteiligten sich Beschäftigte am Stammwerk in Stuttgart-Zuffenhausen an einem IG-Metall-Warnstreik. Darüber berichtete die Stuttgarter Zeitung. Die Aktion war Teil des laufenden Tarifkonflikts in der Metall- und Elektroindustrie.
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