Die Zahlen sind ernüchternd: Porsche lieferte 2025 weltweit nur noch 279.449 Fahrzeuge aus – ein Rückgang um 10 Prozent gegenüber den 310.718 Einheiten des Vorjahres. Damit verzeichnet der Sportwagenbauer den stärksten Einbruch seit der Finanzkrise. Die Aktie geriet nach Bekanntgabe der Zahlen am Freitag deutlich unter Druck und drehte ins Minus.
Besonders dramatisch entwickelte sich die Situation in China. Dort brachen die Verkäufzahlen erneut zweistellig ein – um satte 26 Prozent auf nur noch rund 41.900 Fahrzeuge. Der einst boomende Markt wird für die Stuttgarter zur Dauerkrise. Die Ausgaben für Luxusprodukte im Reich der Mitte gehen massiv zurück, und Porsche bekommt die volle Breitseite ab.
Modelllücken reißen tiefes Loch
Doch China ist nicht das einzige Problem. Die Einstellung der beliebten Modelle 718 Boxster und 718 Cayman sowie des Top-Sellers Macan hinterlässt eine gewaltige Lücke im Portfolio. Wie soll dieser Ausfall kompensiert werden? Vermutlich gar nicht – zumindest nicht kurzfristig. Europa schwächelt ebenfalls, und in Nordamerika, dem größten Absatzgebiet, stagnierte der Absatz bei 86.229 Fahrzeugen nahezu auf Vorjahresniveau.
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Das Jahr 2025 verlief für Porsche turbulent. Der stockende Übergang zu Elektrofahrzeugen belastet ebenso wie die Unsicherheiten durch Automobilzölle. Die Kombination aus Nachfragerückgang in Schlüsselmärkten und strategischen Modellwechseln setzt den Konzern massiv unter Druck.
Neuer Chef vor Bewährungsprobe
Für den neuen Konzernchef beginnt die Amtszeit unter denkbar schwierigen Vorzeichen. Die Herausforderungen sind immens: China muss stabilisiert, die Modelllücke geschlossen und die E-Mobilität erfolgreich vorangetrieben werden. Die Märkte beobachten genau, wie schnell Porsche die Wende schaffen kann – oder ob der Abwärtstrend sich fortsetzt.
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