Glänzender Lack und offenes Verdeck lenken von den echten Problemen ab. Porsche präsentiert mit dem 911 GT3 S/C erstmals ein unlimitiertes GT3-Cabriolet. Parallel dazu bereitet sich der Stuttgarter Sportwagenbauer auf einen harten Quartalsbericht vor.
Schrumpfkur im wichtigsten Markt
Der Gegenwind im Reich der Mitte zwingt das Management zum Handeln. Bis Jahresende reduziert Porsche das dortige Händlernetz drastisch. Von rund 150 Standorten bleiben nur noch etwa 80 übrig. Die Maßnahme soll die Marke exklusiv halten und Preise stabilisieren.
Die Auslieferungen zeigen den Ernst der Lage. Im ersten Quartal brachen die Verkäufe in China um 21 Prozent ein. Weltweit lieferte der Konzern knapp 61.000 Fahrzeuge aus. Das entspricht einem globalen Minus von 15 Prozent.
Ein Lichtblick bleibt die ikonische 911-Baureihe. Hier stiegen die weltweiten Auslieferungen um 22 Prozent. Genau in diese Kerbe schlägt das neue Sport Cabriolet. Der 510 PS starke Zweisitzer zielt direkt auf zahlungskräftige Kunden ab.
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Besonders in Nordamerika droht allerdings Ungemach. Porsche produziert alle Fahrzeuge in Europa. Das macht den Autobauer extrem anfällig für mögliche US-Importzölle. Analysten der UBS sehen hier einen klaren strategischen Nachteil gegenüber Konkurrenten mit amerikanischen Werken.
Die Aktie vor dem Stresstest
An der Börse greifen Investoren wieder zu. In den vergangenen 30 Tagen kletterte der Kurs um knapp 17 Prozent auf 43,00 Euro. Damit testet das Papier aktuell die wichtige 200-Tage-Linie.
Am 29. April präsentiert Finanzchef Jochen Breckner die finalen Quartalszahlen. Dann muss das Management beweisen, dass die Margenziele für das Jahr 2026 realistisch bleiben. Der Vorstand peilt eine operative Umsatzrendite von bis zu 7,5 Prozent an. Enttäuscht der Ausblick, droht ein schnelles Ende der jüngsten Kursrallye.
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