Für Porsche wird der Termin am 11. März zum Stimmungstest. Kurz vor der Jahresbilanz senkt Goldman Sachs das Kursziel deutlich – und der Markt rechnet zugleich mit einem spürbaren Ergebnisrückgang. Kann das neue Führungsduo mit dem Ausblick das Ruder zumindest stabilisieren?
Goldman senkt Kursziel auf 40 Euro
Goldman Sachs hat das Kursziel für die Porsche AG von 46 auf 40 Euro reduziert und die Einstufung bei „Neutral“ belassen. Analyst Christian Frenes begründet die Anpassung mit aktualisierten Schätzungen vor der Bilanzvorlage. Seine Botschaft: 2026 und 2027 dürften eher schwierige Jahre werden, erst 2028 sieht er mit einer Modelloffensive stärkere Impulse.
Auch UBS ging zuletzt mit dem Kursziel nach unten – auf 42 Euro. Unterm Strich signalisiert das: Zwei große Häuser sehen kurzfristig nur begrenztes Potenzial, bevor neue Produkte und ein besseres Umfeld wieder mehr Rückenwind liefern könnten.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Porsche AG?
11. März rückt in den Fokus
Am 11. März 2026 präsentieren CEO Dr. Michael Leiters und CFO Dr. Jochen Breckner die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 („Publication Annual Financial Report FY 2025“). Für das neue Führungsduo wird es die erste große öffentliche Bewährungsprobe – vor allem, weil der Ausblick für 2026/2027 entscheidend sein dürfte.
Der Marktkonsens von sechs Analysten zeichnet für das abgelaufene Quartal ein deutlich schwächeres Bild: Beim Gewinn je Aktie werden im Schnitt 0,38 Euro erwartet, nach 0,91 Euro im Vorjahreszeitraum. Auch beim Umsatz liegen die Schätzungen niedriger: Erwartet werden 9,97 Milliarden Euro nach zuvor 11,52 Milliarden Euro.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Porsche AG?
Kursbild bleibt angespannt
An der Börse passt die Nervosität zur Gemengelage: Heute notiert die Aktie bei 40,20 Euro und damit 2,50% tiefer als am Freitag. Auffällig ist auch die Nähe zum 52‑Wochen‑Tief von 39,70 Euro – der Abstand beträgt nur rund 1,3%. Gleichzeitig liegt der Kurs spürbar unter dem 50‑Tage‑Durchschnitt (42,75 Euro), was den kurzfristigen Druck unterstreicht.
Am 11. März wird damit weniger die reine Zahlenschau zählen als die Frage, ob Porsche die erwartete Ergebnisschwäche überzeugend einordnet – und ob der Ausblick die von Goldman skizzierten „schwierigen Jahre“ 2026/2027 bestätigt oder früher belastbare positive Signale liefert.
Porsche AG-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Porsche AG-Analyse vom 2. März liefert die Antwort:
Die neusten Porsche AG-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Porsche AG-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 2. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Porsche AG: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


