Die PowerBank Corporation hat am Donnerstag einen bedeutenden Auftrag der New York Power Authority für ein Solarprojekt im US-Bundesstaat New York erhalten. Die Vereinbarung umfasst den Bau einer bodengebundenen Photovoltaikanlage am Standort der State University of New York (SUNY) in Oneonta.

Mit einer Leistung von 1,628 Megawatt Gleichstrom unterstreicht das Unternehmen seine Ambitionen im Bereich der erneuerbaren Energien an staatlichen Bildungseinrichtungen.

Strategische Partnerschaft mit der New York Power Authority

Das Bauvolumen für das neue Projekt in Oneonta wird auf rund 3,58 Millionen US-Dollar geschätzt. Ein wesentlicher Teil der Finanzierung soll dabei durch US-Bundessteuergutschriften für Investitionen gedeckt werden, die sich voraussichtlich auf etwa 1,4 Millionen US-Dollar belaufen werden.

PowerBank wird die Anlage nach ihrer Fertigstellung nicht nur betreiben, sondern verbleibt auch im Besitz der Infrastruktur. Damit sichert sich das Unternehmen langfristige Einnahmen aus dem Betrieb der Solaranlage.

Dieser Auftrag ist Teil einer Reihe von Expansionsschritten auf dem nordamerikanischen Kontinent. Bereits vor gut drei Wochen hatte das Unternehmen über seine US-Tochtergesellschaft Abundant Solar Power Inc. die Rückkaufvereinbarungen für die Solarprojekte Gainesville und Highway 28 im Bundesstaat New York abgeschlossen.

Dieses Portfolio umfasst insgesamt 13,9 Megawatt bei einem Transaktionswert von 32,5 Millionen US-Dollar. Durch diese Maßnahmen festigt das Unternehmen seine Marktstellung im Nordosten der USA.

Ausbau der Speicheraktivitäten in Ontario

Parallel zum Ausbau der Solarkapazitäten forciert PowerBank seine Aktivitäten im Bereich der Energiespeicherung. Am 31. August schloss das Unternehmen eine Dienstleistungs-Entwicklungsvereinbarung mit 1001634281 Ontario Inc. ab. Ziel ist die Realisierung von Batteriespeicherprojekten in der kanadischen Provinz Ontario unter dem staatlichen Beschaffungsrahmen der IESO.

Im Zentrum dieser Kooperation steht die Evaluierung eines potenziellen Batteriespeichersystems mit einer Kapazität von 18 Megawatt in Hamilton. Die Vereinbarung räumt PowerBank zudem ein Vorkaufsrecht für Dienstleistungen in den Bereichen Planung, Beschaffung und Bau (EPC) ein, sollte ein entsprechender Vertrag im Rahmen des Programms zugeschlagen werden. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, seine Wertschöpfungskette in Kanada über die reine Projektentwicklung hinaus zu erweitern.

Finanzielle Konsolidierung und Projektportfolio

Zur Stärkung der Bilanz hat die PowerBank Corporation am 31. August zudem Vereinbarungen zur Schuldenbegleichung getroffen. Diese betreffen offene Verbindlichkeiten für Rechtsberatungskosten in Höhe von insgesamt rund 1,4 Millionen US-Dollar.

Davon sollen rund 817.332 US-Dollar durch die Ausgabe von etwa 1,3 Millionen Stammaktien beglichen werden. Der für diese Transaktion angesetzte Preis liegt bei 0,63 US-Dollar pro Aktie, wobei die endgültige Durchführung noch unter dem Vorbehalt der üblichen Genehmigungen und Haltefristen steht.

Zusätzliche Fortschritte meldete das Unternehmen aus Nova Scotia. Dort erhielt ein kommunales Solarprojekt am 20. August die abschließende Umweltgenehmigung. Das Projekt hat einen geschätzten Gesamtwert von 14 Millionen kanadischen Dollar und wird durch staatliche Zuschüsse sowie Steuergutschriften in Höhe von 4,55 Millionen kanadischen Dollar unterstützt.

Zusammen mit einem weiteren, am 11. August angekündigten 4-Megawatt-Projekt in North Bruce Peninsula zeigt PowerBank eine hohe Taktfrequenz bei der Entwicklung regionaler Energieprojekte in Kanada.