Powermax Minerals setzt in den Wäldern Ontarios alles auf eine Karte. Während der Aktienkurs seit Monaten massiv unter Druck steht, treibt der Explorer seine Suche nach Seltenen Erden nun mit Hochdruck voran. Hubschraubergestützte Messungen sollen jetzt die nötigen Daten für den nächsten Schritt liefern.

Großoffensive aus der Luft

Seit Mitte Juni 2026 laufen hochauflösende geophysikalische Vermessungen per Hubschrauber. Das Programm umfasst zwei zentrale Gebiete in der kanadischen Provinz Ontario. Am Projekt Pinard fliegen die Sonden über 1.319 Leitungskilometer, während am Standort Hopkins weitere 1.623 Kilometer auf dem Plan stehen.

Parallel dazu konzentriert sich das Team am Boden auf das Hopkins-Projekt. Das Areal erstreckt sich über eine Fläche von rund 6.145 Hektar. Eine vorangegangene Analyse identifizierte zwei Zielzonen für die aktuelle Phase. Dabei genießt der sogenannte Block A die höchste Priorität für die kommenden Arbeiten.

Vertrauenskrise am Kapitalmarkt

Die operativen Fortschritte finden bisher kaum Anklang an der Börse. Mit einem aktuellen Kurs von 0,15 Euro notiert das Papier nur knapp über dem Jahrestief. Seit Beginn des Jahres 2026 hat die Aktie bereits über 87 Prozent an Wert verloren.

Die Marktkapitalisierung des Unternehmens ist dadurch auf rund 7,2 Millionen US-Dollar geschrumpft. Investoren reagieren empfindlich auf die hohe Volatilität im Sektor der Junior-Miner. Der Relative-Stärke-Index (RSI) verdeutlicht mit einem Wert von 36,1 die angespannte Lage der Aktie.

Die Auswertung der neuen Felddaten entscheidet über den weiteren Weg am Hopkins-Projekt. Bestätigen die Messungen die gehoffte Mineralisierung, liefert dies die Grundlage für das nächste Bohrprogramm.