Bei Primary Hydrogen treffen erste Explorationsarbeiten auf erhebliche finanzielle Unsicherheit: Das Unternehmen hat Bohrungen auf Wicheeda North begonnen, während der Zwischenbericht Zweifel an der Unternehmensfortführung benennt. Die Aktie fällt heute um 3,8% auf 0,5050 €. Ein ursächlicher Zusammenhang zwischen dieser Kursbewegung und dem Bohrprogramm lässt sich daraus nicht ableiten.

Bodenproben als Grundlage der Exploration

Der Beginn erster Bohrungen auf Wicheeda North umfasst nach Unternehmensangaben ein Programm von ungefähr 1.500 Metern. Es richtet sich auf eine nach Nordwesten verlaufende Bodenanomalie mit Seltenen Erden. Damit untersucht Primary Hydrogen ein Zielgebiet, das durch die zuvor entnommenen Bodenproben aufgefallen war.

Das Unternehmen berichtete, dass 37 von insgesamt 692 Bodenproben der zweiten Untersuchungsphase einen Wert von mehr als 300 ppm TRE+Y aufwiesen. Diese Angaben betreffen die Bodenuntersuchungen; die Mitteilung zum Beginn des Bohrprogramms meldet noch keine Ergebnisse aus den Bohrungen.

Zwischenbericht benennt Fortführungsrisiko

Der Quartalsbericht mit Nettoverlust, der vor gut einer Woche eingereicht wurde, enthält zugleich eine wesentliche Unsicherheit hinsichtlich der Unternehmensfortführung. Nach den Angaben im Abschluss könnte diese erhebliche Zweifel daran begründen, ob Primary Hydrogen seine Geschäftstätigkeit fortsetzen kann. Die Warnung beschreibt damit ein finanzielles Risiko, nicht eine bereits feststehende Einstellung des Geschäftsbetriebs.

Der Zwischenabschluss umfasst die drei und neun Monate bis zum 31. August 2026. Für den neunmonatigen Berichtszeitraum weist Primary Hydrogen einen Gesamtergebnisverlust von C$771.016 aus. Dieser Betrag bezieht sich auf den gesamten Neunmonatszeitraum und nicht allein auf das darin enthaltene Quartal.