Kurszielkürzungen von vier Banken an einem einzigen Tag — und trotzdem steigt die Aktie. Dieses widersprüchliche Bild prägte den Mittwoch für Procter & Gamble. Am 24. April folgen die Quartalszahlen, die Klarheit bringen sollen.
Analysten senken die Messlatte
Goldman Sachs, Piper Sandler, Wells Fargo und UBS senkten ihre Kursziele allesamt am selben Tag. Die Begründungen ähneln sich: makroökonomischer Gegenwind, konservativere Umsatzannahmen, Zolllasten. Wells Fargo strich das Ziel am deutlichsten zusammen — von 177 auf 158 Dollar. Piper Sandler geht mit einem Ziel von 142 Dollar am vorsichtigsten an die Sache heran und liegt damit kaum noch über dem aktuellen Kursniveau. Alle vier Häuser behalten jedoch neutrale oder konstruktive Ratings bei.
Konkret belastet P&G ein Zolleffekt von rund 400 Millionen Dollar nach Steuern für das laufende Geschäftsjahr 2026. Das Unternehmen hatte daraufhin seine EPS-Wachstumsprognose auf eine Spanne von einem bis sechs Prozent gesenkt — zuvor lautete die Guidance drei bis neun Prozent.
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Was am 24. April auf dem Spiel steht
Trotz der gesenkten Erwartungen bleibt die Ausgangslage solide. Analysten rechnen für das dritte Quartal mit einem Gewinn von 1,57 Dollar je Aktie — ein leichtes Plus gegenüber dem Vorjahreswert von 1,54 Dollar. Beim Umsatz liegt der Konsens bei 20,61 Milliarden Dollar, was einem Wachstum von rund 4,2 Prozent entspräche. In den vergangenen vier Quartalen hat P&G die Erwartungen stets erfüllt oder übertroffen.
Die Aktie notiert aktuell rund 18 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch und hat in den vergangenen zwölf Monaten deutlich nachgegeben. Der RSI von 26 signalisiert dabei eine überverkaufte technische Lage. Das Ergebnis vom 24. April wird zeigen, ob die operativen Zahlen die gesenkten Kursziele rechtfertigen — oder ob der Markt die Zollsorgen bereits übermäßig eingepreist hat.
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