Der ProShares Bitcoin Strategy ETF kommt nicht aus der Defensive. Das Produkt, das über Futures statt über direkte Bitcoin-Bestände investiert, schloss am Dienstag bei 10,48 Dollar und bewegt sich weiter in einem nervösen Marktumfeld.
Der Kurs liegt zwar rund 29 Prozent über dem 52-Wochen-Tief von 8,12 Dollar, zugleich aber knapp 6 Prozent unter dem Jahreshoch von 11,20 Dollar. Das spricht für ein Produkt, das sich zwar stabilisiert hat, aber noch keinen klaren Trend nach oben gefunden hat.
Abkühlung im Kryptomarkt
Belastend wirkt vor allem das Umfeld. Am 18. Mai zogen aus US-Spot-Bitcoin-Fonds netto rund 648,64 Millionen Dollar ab. Das zeigt, wie vorsichtig institutionelle und private Investoren derzeit mit dem Segment umgehen.
Hinzu kommt ein breiterer Risikoausstieg an den Märkten. Steigende Renditen auf US-Staatsanleihen, Inflationsdaten und geopolitische Unsicherheiten haben die Stimmung eingetrübt. Der bekannte Crypto Fear & Greed Index signalisiert inzwischen extreme Angst.
Wachsende Wetten gegen den Fonds
Parallel dazu hat sich die Positionierung am Markt verschärft. Bis Ende April stieg das Short Interest beim ProShares Bitcoin Strategy ETF um 40,25 Prozent auf 22,77 Millionen Anteile. Das entspricht etwa 12,62 Prozent des frei handelbaren Bestands.
Das ist ein klares Zeichen dafür, dass Marktteilnehmer verstärkt auf fallende Kurse oder zumindest auf anhaltende Schwankungen setzen. Bei einem Futures-ETF wie diesem wirkt sich das besonders direkt aus, weil er die Bitcoin-Entwicklung nur indirekt über Terminmärkte abbildet.
Worauf der Markt jetzt schaut
Kurzfristig rückt die Zone um 9,80 Dollar in den Fokus. Dort sehen Marktbeobachter eine mögliche Unterstützung. Oberhalb davon liegt der nächste Widerstand bei 10,96 Dollar.
Auch die hohe Nervosität im Derivatemarkt bleibt wichtig. In den vergangenen 24 Stunden wurden im Kryptoderivatehandel Liquidationen von mehr als 800 Millionen Dollar gemeldet. Das zeigt, wie viel Hebel noch im System steckt.
Mit einer 30-Tage-Volatilität von 29,60 Prozent bleibt der Fonds anfällig für schnelle Richtungswechsel. Solange die Mittelabflüsse bei Bitcoin-Produkten anhalten und die Makrolage angespannt bleibt, dürfte der ETF kaum aus seiner Schwankungszone ausbrechen.
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