JPMorgan hat gestern das Kursziel für ProSiebenSat.1 von 6,20 auf 5,40 Euro gesenkt. Medienberichten zufolge beließ die Bank die Einstufung bei „Overweight“ und revidierte ihre Werbeeinnahmenschätzungen für europäische TV-Sender in Deutschland, Italien und Spanien. Die Aktie legt heute um 3,3% zu.
Zwei Häuser senken ihre Kursziele
Bereits am Dienstag hatte Deutsche Bank Research das Kursziel von 4,00 auf 3,40 Euro zurückgenommen. Die Einstufung blieb bei „Hold“. Analystin Nizla Naizer verwies auf ein gemischtes erstes Halbjahr der europäischen TV-Branche.
ProSiebenSat.1 hatte am 29. Oktober die Prognose für den organischen Konzernumsatz 2026 revidiert. Statt eines leichten Wachstums erwartet das Unternehmen einen leichten Rückgang. Als Gründe nannte es das schwierige wirtschaftliche Umfeld und die anhaltend gedämpfte Nachfrage im TV-Werbemarkt.
Der Konzernumsatz sank nach den vorläufigen Zahlen für die ersten neun Monate 2026 um 11 Prozent auf 2.244 Mio. Euro.
Beim EBITDA meldete ProSiebenSat.1 für denselben Zeitraum dagegen einen Anstieg um 159 Mio. Euro auf 198 Mio. Euro. Die vorläufige Veröffentlichung enthielt damit eine Ergebnisverbesserung bei gleichzeitig rückläufigen Erlösen.
Neue Kampagnen und bevorstehende Zahlen
Heute kündigte ProSiebenSat.1 an, dass Seven.One Media NEXT.GEN Kampagnen für Knorr, merci, SIMon mobile und Chiquita umsetzt.
Die Veröffentlichung der Zahlen für das dritte Quartal und die ersten neun Monate 2026 ist für den 12. November 2026 angekündigt. Damit steht nach den vorläufigen Angaben vom 29. Oktober die nächste Zahlenvorlage des Unternehmens an.
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