Puma steht vor einem entscheidenden Termin. Am Donnerstag präsentiert der Sportartikelhersteller seine Ergebnisse für das erste Quartal. Der Bericht fällt mitten in ein schwieriges Restrukturierungsjahr. Parallel dazu winkt dem Konzern ein unerwarteter Geldregen aus den USA.
Der operative Stresstest
Die morgigen Zahlen liefern den ersten echten Nachweis für den eingeleiteten Umbau. Analysten rechnen beim Umsatz mit rund 1,83 Milliarden Euro. Beim operativen Ergebnis (EBIT) erwarten sie einen heftigen Einbruch. Es dürfte sich im Vergleich zum Vorjahr in etwa halbieren.
Hauptgründe sind der schwierige Umbau im nordamerikanischen Großhandel. Auch das Geschäft in China schwächelt weiterhin. CEO Arthur Hoeld rechnet für das Gesamtjahr mit einem operativen Verlust. Erst 2027 plant er die Rückkehr in die Gewinnzone.
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Hoffen auf Millionen aus den USA
Neben dem operativen Geschäft rückt ein juristischer Erfolg in den Fokus. Der US Supreme Court kippte kürzlich die Sonderzölle der Trump-Regierung. Puma hatte dagegen geklagt. Für die Herzogenauracher geht es um einen Vorsteuergewinn von rund 80 Millionen Euro.
Die US-Zollbehörde baut derzeit ein Antragsportal auf. Erste Auszahlungen könnten ab Ende April fließen. Die Hürde: Importeure müssen ihre Ansprüche aktiv anmelden. Analysten klammern diesen Betrag bisher komplett aus ihren Schätzungen aus. Das handelspolitische Umfeld bleibt schlicht zu unsicher.
Brisante Ausgangslage an der Börse
Dass viele Investoren dem Umbau misstrauen, zeigt ein Blick auf die Leerverkäufer. Die Short-Quote liegt bei hohen acht Prozent. Sie hat sich im Vergleich zum langfristigen Durchschnitt mehr als verdoppelt. Eine positive Überraschung am Donnerstag könnte diese Akteure unter Druck setzen. Eindeckungskäufe würden den Kurs dann zusätzlich antreiben.
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Die Aktie zeigt sich im Vorfeld robust. Auf Sicht von 30 Tagen legte das Papier um über 16 Prozent zu. Gestern schloss der Kurs bei exakt 25,00 Euro.
Aktionäre müssen indes einen Rückschlag hinnehmen. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, die Dividende komplett zu streichen. Im Mai stimmt die Hauptversammlung darüber ab.
Der Bericht am Donnerstag liefert harte Fakten. Die Zahlen zeigen erstmals ungeschönt, ob die Kostensenkungen greifen. Verfehlt Puma die reduzierten Erwartungen, rückt Hoelds Zeitplan für 2027 in weite Ferne.
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