Kursrutsch zum Wochenende, RSI im Keller. Trotzdem blicken Analysten bei Puma nicht einheitlich pessimistisch auf die kommende Woche. Die Aktie schloss am Freitag bei 28,90 Euro – ein Minus von 3,34 Prozent. Der RSI von 3,1 signalisiert eine extreme Überverkauftheit.
Analysten uneins
Die Meinungen der Marktbeobachter sind geteilt. Ein Experte stuft die Aktie als Kauf ein, drei votieren für „Halten“. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 28,55 Euro – leicht unter dem aktuellen Kurs.
Operative Neuausrichtung und Personalien
CEO Arthur Höld will Puma langfristig unter den Top 3 der globalen Sportmarken etablieren. Das Jahr 2026 bezeichnet der Konzern intern als Übergangsjahr. Ineffizienzen sollen bereinigt werden.
Puma hat personelle Weichen gestellt. Dennis Schröder wird Managing Director Europe, Mark Langer neuer Finanzvorstand. Beide gelten als erfahrene Führungskräfte für die Transformation.
Finanziell steht Puma solide da. Das Working Capital reduzierte sich im ersten Quartal um knapp zehn Prozent. Die liquiden Mittel stiegen auf über 320 Millionen Euro. Zudem stehen Kreditlinien von über 1,1 Milliarden Euro zur Verfügung.
Ausblick auf Juni
Charttechnisch liegt die Marke von 29 Euro im Fokus. Ein nachhaltiges Überschreiten des Hochs bei 29,90 Euro könnte neues Momentum bringen. Makroökonomisch könnten Daten zum Konsumklima in Eurozone und USA den Sektor beeinflussen. Der nächste große Termin ist der Halbjahresbericht im Juli.
Das Management hat gewarnt: Neue US-Zölle oder Eskalationen im Nahen Osten seien im Jahresausblick noch nicht vollständig eingepreist. Neue US-Zölle und der Nahe Osten bleiben die größten Risikofaktoren – sie könnten den Ausblick für den Halbjahresbericht belasten.
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