Puma zieht systematisch Führungskräfte vom schärfsten Konkurrenten ab. Nur eine Woche nach dem Wechsel von James Carnes zur kreativen Leitung holt der Konzern mit Laurent Fricker den nächsten Adidas-Veteranen — und sendet damit ein klares Signal über die eigene Wachstumsstrategie.
Fricker tritt seinen Posten als Vice President der Business Unit Sportstyle zum 1. Juni 2026 an. Er berichtet direkt an Chief Brand Officerin Maria Valdes. Hinter ihm liegen mehr als zwei Jahrzehnte bei Adidas und Reebok, zuletzt als VP für Originals, Basketball und Partnerships in Europa — genau jene Kombination aus Lifestyle-Kompetenz und kommerziellem Gewicht, die Puma im Sportstyle-Segment braucht.
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Suede, Speedcat und die Archiv-Wette
Die Business Unit Sportstyle ist kein Randbereich — sie gilt intern als zentraler Wachstumshebel. Puma setzt dabei auf die Kraft seines Archivs: Klassiker wie der „Suede“ oder der „Speedcat“ sollen im Lifestyle-Kontext neu positioniert werden. Valdes lobte Frickers Stärke im Produkt-Storytelling, das genau diese Art der Neuinszenierung trägt.
Das ist keine bloße Markenpflege. Puma steckt mitten in einem Übergangsjahr nach dem strategischen Reset 2025. Das EBIT-Ziel für 2026 liegt zwischen minus 50 und minus 150 Millionen Euro — ein bewusst breiter Korridor, der zeigt, wie viel Unsicherheit noch im System steckt.
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Kurs auf Jahreshoch, Zahlen am 30. April
An der Börse läuft es derzeit besser als das operative Bild vermuten lässt. Die Puma-Aktie erreichte am Montag ein neues 52-Wochen-Hoch bei 26,08 Euro — ein Plus von rund 26 Prozent allein in den vergangenen 30 Tagen. Der RSI signalisiert mit einem Wert von knapp 23 allerdings eine stark überkaufte Ausgangslage.
Am 30. April legt Puma die Q1-Zahlen vor. Der Vorstand erwartet einen währungsbereinigten Umsatzrückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich — im Einklang mit der Jahresprognose. Parallel wartet der Markt auf den Vollzug der Anta-Sports-Beteiligung: Die chinesische Gruppe will 29,06 Prozent von der Groupe Artémis übernehmen, der Abschluss hängt noch an regulatorischen Genehmigungen. Beide Ereignisse zusammen dürften die nächste echte Richtungsentscheidung für die Aktie liefern.
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