Der Sportartikelhersteller Puma tauscht kurz vor seinen Quartalszahlen wichtige Teile der Führungsebene aus. Innerhalb weniger Tage besetzt der Konzern drei Schlüsselpositionen mit erfahrenen Branchenveteranen neu. Das Ziel: Den wichtigsten Vertriebskanal stabilisieren, während das Unternehmen durch ein tiefrotes Übergangsjahr navigiert.
Fokus auf den Großhandel
Puma ernennt Bertrand Blanc zum neuen Vice President Global Wholesale. Er startet im Mai und bringt Erfahrung von Nike und Asics mit. Parallel dazu übernimmt Laurent Fricker die Leitung der Sportstyle-Sparte. Er wechselt vom direkten Konkurrenten Adidas nach Herzogenaurach.
Bereits eine Woche zuvor verpflichtete Puma James Carnes für die kreative Ausrichtung. Alle drei Manager sollen frische Impulse von außen bringen. Das Management reagiert damit auf die zuletzt schwachen Umsätze.
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Der Fokus auf den Großhandel ist für Puma essenziell. Während Konkurrenten wie Nike den Direktvertrieb ausbauen, erwirtschaftet Puma hier fast 68 Prozent seiner Erlöse. Das entspricht einem Volumen von knapp fünf Milliarden Euro.
Zuletzt stotterte dieser Motor gewaltig. Im vierten Quartal brach der Umsatz währungsbereinigt um rund 20 Prozent ein. Für das Gesamtjahr stand ein Minus von acht Prozent in den Büchern. Das zwingt CEO Arthur Hoeld nun zum Handeln.
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Rote Zahlen erwartet
An der Börse stützt die Hoffnung auf einen Turnaround den Kurs. Die Puma-Aktie notiert aktuell bei gut 25 Euro. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier damit ein Plus von rund zwölf Prozent. Kurzfristig gab der Kurs in der vergangenen Woche leicht nach.
Am 30. April präsentiert Puma die Ergebnisse für das erste Quartal. Analysten erwarten einen Umsatz von 1,83 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis dürfte im Vergleich zum Vorjahr drastisch einbrechen.
Der Vorstand plant für 2026 ohnehin mit einem operativen Verlust. Daher achten Marktbeobachter bei den kommenden Zahlen vor allem auf eines: Erste Erfolge der neuen Wholesale-Strategie in Nordamerika.
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