Purebread meldet für das dritte Quartal 2026 eine deutliche operative Kehrtwende. Während der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr leicht nachgab, sorgten strikte Kostensenkungen und eine Portfolio-Bereinigung für einen signifikanten Sprung bei der Profitabilität.
EBITDA steigt deutlich
Das bereinigte EBITDA kletterte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres auf 1,8 Millionen US-Dollar. Dies entspricht einer Steigerung von 905 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 0,2 Millionen US-Dollar. Allein das dritte Quartal steuerte hierzu rund 325.000 US-Dollar bei.
Trotz eines Umsatzrückgangs um 9 Prozent auf 11,3 Millionen US-Dollar konnte das Unternehmen die Bruttomarge von 62 auf 64 Prozent steigern. Wie gelang dieser Sprung in die Gewinnzone bei sinkenden Erlösen? Ausschlaggebend war vor allem die Reduzierung der operativen Kosten um 27 Prozent. Unter dem Strich verbuchte Purebread für den Neunmonatszeitraum einen Nettogewinn von 3,24 Millionen US-Dollar, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust von 4,51 Millionen US-Dollar angefallen war.
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Strategische Restrukturierung und Bilanzbereinigung
Laut Interim-CEO Amrit Maharaj ist das verbesserte Ergebnis das Resultat einer konsequenten Fokussierung auf das Kerngeschäft. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Strategie war die Trennung von unrentablen Vermögenswerten. Bereits im September wurden mehrere Standorte der Coho Commissary geschlossen, unter anderem in der Pandora Street und am Victoria Public Market.
Parallel zur operativen Neuausrichtung bereinigte das Unternehmen seine Bilanz durch umfangreiche Kapitalmaßnahmen. Neben einer Aktienzusammenlegung im Verhältnis 5:1 schloss das Unternehmen zwei Debt-to-Equity-Transaktionen ab. Dabei wurden ausstehende Schulden in Höhe von rund 4,75 Millionen US-Dollar durch die Ausgabe von rund 4,38 Millionen neuen Stammaktien und 2,19 Millionen Optionsscheinen zu einem Wandlungspreis von 1,25 US-Dollar getilgt.
Die Reduzierung der Verbindlichkeiten entlastet die Bilanz und schafft Spielraum für das letzte Quartal des Geschäftsjahres. Im wettbewerbsintensiven Backwarensektor muss sich nun zeigen, ob die schlankere Kostenstruktur ausreicht, um das erreichte Rentabilitätsniveau dauerhaft zu sichern.
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