Der Junior-Explorer Quarterback Resources erlebt einen schweren Rückschlag. Seit Jahresbeginn hat die Aktie über 60 Prozent an Wert verloren. Nun nähert sich der Kurs dem 52-Wochen-Tief.

Am Freitag schloss die Aktie an der Börse München bei 0,466 Euro. Das entspricht einem Tagesminus von 9,5 Prozent. Derzeit fehlen nur wenige Cent bis zur Marke von 0,450 Euro – dem tiefsten Stand seit einem Jahr.

Micro-Cap mit extremen Risiken

Die Marktkapitalisierung liegt jetzt bei rund 11,9 Millionen CAD, umgerechnet etwa 4,73 Millionen Euro. Damit gehört Quarterback Resources zu den Kleinstwerten. Unternehmen unter 10 Millionen US-Dollar Börsenwert gelten als besonders riskant.

Die Folge: extreme Kursschwankungen. In den vergangenen drei Monaten bewegte sich der Kurs im Schnitt um über 30 Prozent pro Woche. Grund ist die geringe Liquidität. Schon kleine Aufträge können den Kurs stark verändern – ein Risiko für Privatanleger.

Twin Gold bleibt der Fokus

Trotz des schwierigen Marktumfelds arbeitet das Unternehmen weiter an seinem Hauptprojekt: Twin Gold in British Columbia. Das Gelände umfasst rund 11.110 Hektar im Quesnel Trough. Die erste Explorationsphase startete Anfang 2026. Dabei wurden geochemische Proben entnommen und historische Bohrkern ausgewertet.

Oberflächenproben lieferten spektakuläre Gold- und Silberwerte. Doch der Markt wartet auf systematische Fortschritte. Erst eine breitere Ressourcenabgrenzung könnte das Vertrauen der Anleger zurückbringen und eine nachhaltige Erholung des Kurses ermöglichen.