Das Teleshopping-Urgestein QVC sucht Rettung im US-Insolvenzrecht. Der Konzern will seine Schuldenlast massiv senken. Während das klassische Fernsehen an Bedeutung verliert, drängen neue Konkurrenten aggressiv in den Markt.
Milliarden-Schuldenabbau in Rekordzeit
QVC will Verbindlichkeiten von mehr als 5 Milliarden US-Dollar abbauen. Das Management nutzt dafür ein vorab abgestimmtes Chapter-11-Verfahren. Die Verantwortlichen planen den Abschluss dieses Prozesses innerhalb von 90 Tagen.
Der Geschäftsbetrieb läuft derweil uneingeschränkt weiter. Das gilt für den Hauptsender QVC sowie für die Tochtermarke HSN. Kunden und Lieferanten sollen von der Restrukturierung kaum etwas bemerken.
Konkurrenz durch TikTok und Streaming
Die Zahlen verdeutlichen den Druck. Im Jahr 2020 erzielte die Gruppe noch einen Rekordumsatz von 14 Milliarden US-Dollar. Seither ändern sich die Sehgewohnheiten der Zuschauer rasant.
Social Commerce setzt dem Konzern zu. Allein TikTok Shop setzte im vergangenen Jahr in den USA über 15 Milliarden US-Dollar um. Damit überholte die Plattform das traditionelle Teleshopping-Modell deutlich.
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Fokus auf digitale Kanäle
QVC reagiert mit einer eigenen Digital-Offensive. Über TikTok gewann das Unternehmen zuletzt fast eine Million Neukunden in den USA. Parallel dazu wächst das Streaming-Geschäft.
Die Erlöse in diesem Segment stiegen 2025 um 19 Prozent. Das Management richtet die Kostenstruktur nun konsequent auf den modernen Online-Handel aus.
Der Fokus liegt nun auf der schnellen Sanierung der Bilanz. Gelingt der geplante Schuldenschnitt in drei Monaten, steht QVC vor einer digitalen Neuausrichtung. Die bestehende 24-Stunden-Live-Infrastruktur bildet dafür weiterhin das Fundament.
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