Rational Aktie: Berenberg schlägt zu

Die Privatbank Berenberg hat die Rational-Aktie von Hold auf Buy hochgestuft und das Kursziel auf 790 Euro angehoben. Die Analysten sehen den Profiküchenausrüster gut für eine Wachstumsbeschleunigung aufgestellt.

Rational Aktie
Kurz & knapp:
  • Kursziel von Berenberg auf 790 Euro erhöht
  • Erwartetes organisches Wachstum von acht Prozent
  • Neues China-Werk als Wachstumskatalysator ab 2026
  • Aktie notiert deutlich unter historischem Bewertungsmedian

Die Rational-Aktie legt am Donnerstag kräftig zu und erobert die Spitze des MDAX. Der Kurs klettert um rund drei Prozent auf knapp 687 Euro. Grund für den Kurssprung: Die Privatbank Berenberg hat das Papier von „Hold“ auf „Buy“ hochgestuft und das Kursziel von 780 auf 790 Euro angehoben.

Die Analysten sehen den Profiküchen-Ausrüster ausgezeichnet positioniert für eine Wachstumsbeschleunigung. Konkret traut Berenberg Rational ein organisches Wachstum von jährlich acht Prozent und eine Kapitalrendite von 35 Prozent zu. Die Gewinnprognose für 2028 liegt damit sieben Prozent über dem Marktkonsens.

Comeback nach schwacher Phase?

Die vergangenen zwei Jahre waren allerdings alles andere als berauschend. Die Aktie hat den STOXX 600 um 23 Prozent underperformt. Belastet wurde das Papier durch unterdurchschnittliches Wachstum in einem schwachen Markt für Gastronomieausstattung, Zölle und Währungsgegenwind.

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Doch die Zeichen stehen auf Besserung. Im dritten Quartal 2025 beschleunigte sich das organische Wachstum bereits auf acht bis neun Prozent – nach mageren drei Prozent im ersten Quartal. Die operative Marge lag in den ersten neun Monaten 2025 zwar 40 Basispunkte unter Vorjahr. Bereinigt um Zolleffekte und Aufwendungen für die China-Expansion erreichte die bereinigte Marge jedoch etwa 28 Prozent.

China-Werk als Wachstumstreiber

Was macht die Analysten so optimistisch? Im ersten Quartal 2026 eröffnet Rational ein neues Werk in China und bringt ein speziell für den lokalen Markt entwickeltes Produkt auf den Markt. Berenberg bezeichnet dies als „den greifbarsten Wachstumskatalysator seit der Einführung des iCombi XS Ofens in 2016/17“.

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Für 2025 rechnet Berenberg mit einer EBIT-Marge am oberen Ende der Unternehmensprognose von 25 bis 26 Prozent – konkret 25,8 Prozent. Im Jahr 2026 dürfte die Marge auf 25,2 Prozent zurückgehen, da sich die Hochlaufkosten des China-Werks bemerkbar machen. Das liegt zwar unter dem langfristigen Durchschnitt von 26 Prozent, entspricht aber den Markterwartungen. Die geplante Preiserhöhung von vier Prozent in den USA soll die dortigen Zollbelastungen teilweise kompensieren.

Bewertung mit Luft nach oben

Mit einem erwarteten KGV von 25,8 für 2027 (23,3 bereinigt um Cash) handelt die Aktie deutlich unter ihrem 15-Jahres-Median von 34. Von 2026 bis 2028 erwarten die Analysten ein jährliches Gewinnwachstum von 10,4 Prozent. Analyst Fraser Donlon sieht damit erhebliches Aufwärtspotenzial für das Papier.

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