Realty Income hängt den breiten Markt 2026 ab. Die Aktie des Immobilienkonzerns legte seit Januar deutlich zu. Damit schlägt der Wert sowohl den S&P 500 als auch den Immobiliensektor. Soweit so gut. Vor den Quartalszahlen am 6. Mai wächst allerdings die Skepsis der Analysten.
Nach Börsenschluss wird das Management die Bücher öffnen. Die Wall Street rechnet mit einem Umsatz von 1,5 Milliarden US-Dollar. Das wäre ein kräftiges Plus zum Vorjahr. Beim Gewinn je Aktie erwarten Experten 1,10 US-Dollar.
Analysten treten auf die Bremse
Trotz der starken Kursentwicklung kühlt die Stimmung ab. Von 24 Analysten raten aktuell 17 zum Halten der Papiere. Barclays hob das Kursziel zwar auf 68 US-Dollar an. Die Bank bleibt aber bei einer neutralen Gewichtung.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Realty Income?
Mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von 14,1 ist die Aktie günstiger als der Branchendurchschnitt. Das Marktumfeld spielt dem Konzern in die Karten. Im ersten Quartal stiegen die US-Immobilieninvestitionen um 20 Prozent.
Milliarden für die Expansion
Das Management hat große Pläne. Für das laufende Jahr peilt der Konzern Investitionen von acht Milliarden US-Dollar an. Das Geld fließt unter anderem in die internationale Expansion. Gemeinsam mit Partnern plant Realty Income den Markteintritt in Mexiko.
Auch bei der Finanzierung geht das Unternehmen neue Wege. Realty Income stieg kürzlich in den US-Markt für kommunale Vorauszahlungen ein. Bisher dominierten Banken und Versicherer dieses Feld. Als Partner fungiert eine Tochtergesellschaft von Goldman Sachs.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Realty Income?
Für frisches Kapital sorgte im April eine Anleihe über 800 Millionen US-Dollar. Der Bond läuft bis 2033. Der Verschuldungsgrad liegt beim moderaten Faktor von 5,4.
Profianleger greifen zu
Große Adressen positionieren sich bereits. World Investment Advisors stockte die Position zuletzt um fast 69 Prozent auf. Mirae Asset Global Investments kaufte ebenfalls zu. Insgesamt kontrollieren Profianleger rund 71 Prozent der ausstehenden Aktien.
Leerverkäufer halten sich derweil zurück. Die Short-Quote liegt bei niedrigen 3,3 Prozent. Am Mittwochabend muss das Management nun liefern. Hält der Konzern an seiner ehrgeizigen Investitionsagenda fest, könnte das den Kurs weiter stützen.
Realty Income-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Realty Income-Analyse vom 2. Mai liefert die Antwort:
Die neusten Realty Income-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Realty Income-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 2. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Realty Income: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


