Realty Income untermauert seinen Ruf als verlässlicher Zahler. Der US-Immobilienriese hat zum 135. Mal in Folge seine monatliche Dividende angehoben. Damit setzt der Konzern eine Tradition fort, die seit dem Börsengang im Jahr 1994 besteht.

Die neue Ausschüttung beträgt 0,271 US-Dollar je Aktie. Wer das Papier am Stichtag 30. Juni 2026 hält, profitiert von der Erhöhung. Der S&P 500 Dividendenaristokrat festigt damit seine Position im Depot vieler Einkommensinvestoren.

Starke Zahlen und angehobene Ziele

Operativ läuft es für den Immobilienkonzern derzeit rund. Im ersten Quartal 2026 stieg der bereinigte Gewinn aus dem operativen Geschäft (AFFO) um 6,6 Prozent auf 1,13 US-Dollar je Aktie. Der Umsatz kletterte im gleichen Zeitraum auf 1,55 Milliarden US-Dollar.

Das Management reagiert auf die gute Entwicklung. Die AFFO-Prognose für das Gesamtjahr 2026 liegt nun zwischen 4,41 und 4,44 US-Dollar. CEO Sumit Roy peilt für das Fiskaljahr eine Gesamtrendite von etwa neun Prozent an.

Krisenfestes Portfolio in Europa und den USA

Das Fundament bildet ein Portfolio aus über 15.500 Immobilien weltweit. Mit einer Vermietungsquote von 98,9 Prozent ist der Leerstand minimal. Besonders bei Neuvermietungen überzeugt der Konzern mit einer Mietsteigerungsrate von 103,4 Prozent.

An der Börse wird diese Stabilität honoriert. Die Aktie notiert aktuell bei 54,20 Euro und verzeichnet seit Jahresbeginn ein Plus von fast elf Prozent. Analysten sehen im Schnitt weiteres Potenzial bis zu einem Kursziel von 67,46 US-Dollar.

Der Fokus liegt nun auf dem massiven Expansionskurs. Realty Income plant für das laufende Jahr Investitionen von insgesamt 9,5 Milliarden US-Dollar.