Drohnen, Verteidigungsverträge, eine Produktionskapazität um 520 Prozent ausgebaut— und trotzdem notiert die Aktie rund 39 Prozent unter ihrem Januarhoch. Heute Abend liefert Red Cat die Quartalszahlen für das erste Quartal 2026. Der Markt wartet.
Um 22:30 Uhr MEZ startet die Telefonkonferenz mit dem Management. Analysten erwarten einen Verlust von 0,13 US-Dollar je Aktie bei einem Umsatz von knapp 17,6 Millionen Dollar. Das klingt nach einem deutlichen Rückgang— ist aber kein Einbruch, sondern die Normalisierung nach einem außergewöhnlichen Vorquartal.
Starkes Vorjahr, schwieriger Vergleich
Das Geschäftsjahr 2025 lief für Red Cat bemerkenswert gut. Der Gesamtumsatz kletterte auf 40,7 Millionen Dollar— ein Plus von 161 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allein das vierte Quartal steuerte 26,2 Millionen Dollar bei, ein sequenzielles Wachstum von 172 Prozent. Diese Basis macht den heutigen Vergleich schwer.
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Verträge, Übernahmen, neue Märkte
Operativ hat das Unternehmen zuletzt einiges bewegt. Red Cat liefert 173 Black-Widow-Drohnen an das japanische Verteidigungsministerium. Die Akquisition von Apium Swarm Robotics soll die Schwarmtechnologie stärken. Eine Partnerschaft mit Spetstechnoexport in der Ukraine kommt hinzu. Ferner wächst die Nachfrage nach der Black-Widow-Plattform aus dem asiatisch-pazifischen Raum.
Das 254.000 Quadratfuß große Produktionswerk steht bereit. Ob die Kapazitäten bereits Umsatz generieren oder noch Kosten fressen— das zeigen die heutigen Zahlen.
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Kurs unter Druck, Fundamentaldaten intakt
Die Aktie schloss gestern bei 9,03 Euro und liegt damit rund 21 Prozent unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt. Der RSI von 35 signalisiert eine überverkaufte Lage. Auf Jahressicht steht dennoch ein Plus von gut 89 Prozent.
Das Umfeld für Rüstungstechnologie bleibt volatil. Redwire verlor nach seinen Q1-Zahlen über 10 Prozent, obwohl der Umsatz um fast 58 Prozent stieg— weil die Erwartungen nicht erfüllt wurden. Red Cat muss heute zeigen, dass sein Wachstumskurs mehr ist als ein Einmaleffekt aus dem Vorjahr.
Das Management wird im Webcast voraussichtlich den Auftragsbestand, den Integrationsfortschritt bei Apium und den Produktionshochlauf der Black-Widow-Plattform kommentieren. Genau diese Details entscheiden, wie der Markt die Zahlen bewertet— nicht nur die Headline-Umsatzzahl.
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