Red Cat Aktie: Ladenburg Thalmann auf Strong-Buy mit 20,67 Dollar

Der Drohnenhersteller steigert den Quartalsumsatz massiv, bleibt aber hinter den Prognosen zurück. Analysten sehen dennoch Kurspotenzial.

Red Cat Aktie
Kurz & knapp:
  • Umsatzsprung auf 15,5 Millionen Dollar
  • Produktionsfläche um 520 Prozent erweitert
  • Aktie verliert 13 Prozent in einer Woche
  • Analysten bestätigen Strong-Buy-Rating

849 Prozent mehr Umsatz und riesige neue Fabriken. Bei Red Cat stehen die Zeichen auf Wachstum. Trotzdem verfehlte der Drohnenhersteller im ersten Quartal 2026 die Erwartungen der Analysten. Die Aktie steht nun unter Druck.

Die Investmentbank Ladenburg Thalmann stuft das Papier neuerdings auf „Strong-Buy“ ein. Das Kursziel liegt bei 20,67 US-Dollar. Gemessen am US-Schlusskurs von 10,37 Dollar ist das vielversprechend. Kurz gesagt: fast eine Verdopplung. Der Markt fokussiert sich aktuell stark auf die strukturelle Skalierung des Unternehmens.

Militär treibt die Nachfrage

Red Cat bereitet sich auf eine rasant steigende Nachfrage vor. Das US-Militär und die NATO ordern verstärkt Drohnen. Besonders das Modell Black Widow füllt die Auftragsbücher. Um liefern zu können, hat das Management die Produktionsfläche um 520 Prozent vergrößert. Die Anlagen umfassen nun 254.000 Quadratfuß.

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Die jüngsten Geschäftszahlen zeigen jedoch Licht und Schatten. Der Umsatz sprang im abgelaufenen Quartal auf 15,5 Millionen Dollar. Analysten hatten im Vorfeld noch mehr erwartet. Auch der Verlust je Aktie fiel mit 22 US-Cent höher aus als prognostiziert. Die Bruttomarge verbesserte sich immerhin spürbar.

Aktie rutscht unter wichtige Marken

An der Börse reagieren Anleger nervös. Allein in den vergangenen sieben Tagen verlor die Aktie rund 13 Prozent an Wert. Der Schlusskurs vom Freitag lag an den deutschen Handelsplätzen bei 8,66 Euro. Damit rutschte das Papier unter wichtige charttechnische Marken.

Die technische Ausgangslage bleibt angespannt. Der Kurs notiert aktuell unter der 200-Tage-Linie von 9,27 Euro. Gelingt in den kommenden Handelstagen keine schnelle Rückeroberung dieses Niveaus, drohen weitere Abverkäufe. Ein Ausbruch über diesen Widerstand würde hingegen den langfristigen Aufwärtstrend bestätigen.

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Über Dieter Jaworski 3897 Artikel

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Mein Ziel ist es, Ihnen zu helfen, Ihre Finanzen selbstbewusst und systematisch zu steuern. Ich setze auf praxiserprobte Strategien, die auf fundierten Kennzahlen und klaren Regeln basieren – ohne Hype oder kurzfristige Spekulation.

Mein Weg: Von Siemens-Aktien zur professionellen Analyse

Meine Faszination für Finanzen begann früh. Die ersten eigenen Aktien (Siemens-Belegschaftsaktien 1980) weckten mein Interesse. Während meines Elektrotechnikstudiums vertiefte ich mich im Selbststudium in die Analyse von Aktien und Unternehmensdaten. Die Dotcom-Blase um 2000 war eine prägende Erfahrung – der Verlust von 50% des Kapitals verdeutlichte mir schmerzhaft: „Gier frisst Hirn“. Diese Lektion führte zur Entwicklung disziplinierter Strategien im Bereich Value Investing und Momentum.

Parallel zu meiner wachsenden Finanzexpertise war ich 29 Jahre bei Siemens in internationalen Positionen tätig (u.a. Netzplanung, technische Großprojekte, Vertriebsleitung). Diese Zeit verschaffte mir tiefe Einblicke in die Abläufe und Kennzahlen großer Konzerne – ein unschätzbarer Vorteil für die heutige Aktienbewertung. Ich war zudem im Research-Team eines Finanzinstituts und als Gutachter für einen Wirtschaftsverlag tätig.

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