Der Drohnenhersteller Red Cat liefert dem Markt in dichter Folge neue Erfolgsmeldungen. Trotz explodierender Umsätze reagieren Investoren zunehmend nervös und schickten den Kurs zuletzt auf Talfahrt. Der Grund für die Skepsis liegt in den massiven Expansionskosten, die tiefe Löcher in die Bilanz reißen und die Profitabilität in weite Ferne rücken lassen.
Fixkosten belasten die Margen
Im Kern kämpft das Unternehmen mit den klassischen Nebenwirkungen eines rasanten Aufstiegs. Zwar stiegen die Einnahmen zuletzt massiv an, die Gewinne bleiben jedoch aus. Verantwortlich dafür ist ein aggressiver Ausbau der Produktionskapazitäten. Die Fertigungsflächen wurden bis Ende 2025 fast versiebenfacht. Diese Skalierung treibt die Fixkosten stark in die Höhe und belastet die Bruttomargen schwer.
In der Folge korrigieren Analysten ihre Gewinnerwartungen nach unten. Für die Jahre 2026 und 2027 gehen Experten mittlerweile von höheren Verlusten aus als noch vor wenigen Wochen. Um die ehrgeizigen Umsatzziele von 100 bis 170 Millionen US-Dollar für das laufende Jahr zu erreichen, ist Red Cat stark auf das Short-Range-Reconnaissance-Programm der US-Armee angewiesen. Verzögerungen bei diesen Regierungsaufträgen würden direkt auf die Bilanz durchschlagen.
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Wall Street bleibt gespalten
Nach der jüngsten Schwächephase notiert der Titel aktuell bei 12,12 US-Dollar, was trotz des Rücksetzers immer noch einem starken Jahresplus von rund 55 Prozent entspricht. Angesichts der hohen Volatilität und der Ausführungsrisiken sind sich die Experten an der Wall Street uneins über die weitere Entwicklung:
- Needham & Company: Kursziel 20,00 US-Dollar (Kaufen)
- Northland Securities: Kursziel 22,00 US-Dollar
- Weiss Ratings: Einstufung auf „Verkaufen“
Die kommenden Monate erfordern nun handfeste Resultate. Das Management muss beweisen, dass sich die teure Pipeline aus NATO-Aufträgen und neuen Partnerschaften in bestätigte Großserienlieferungen umwandeln lässt, um die hohen Fixkosten der neuen Fabriken zeitnah auszugleichen.
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